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Montag, 29. November 2021

TG Wilschenbruch

21. September 2011
Neue Drohbotschaft für Kritiker: "Wir sind bereit"

Sie besteht seit 1993. Sie macht angeblich familienorientierte Drogentherapie. Sie gehört zur Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Es geht um die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch (TG). Ruthard Stachowske, bis dahin Leiter dieser Einrichtung, ist Anfang Juli 2011 fristlos entlassen worden. Seither tauchen im Internet immer wieder Drohbotschaften auf, die an TG-Kritiker gerichtet sind.

Die jüngste Drohbotschaft an einen Ex-Klienten, der bis Ende 2010 in Wilschenbruch gewesen ist, stammt von gestern. Der Empfänger fürchtet nun um seine Gesundheit. Die einleitenden Sätze müssen fast schon als Morddrohung aufgefasst werden. Sie lauten: "reden ist silber, schweigen ist gold sagen die deutschen. reden heisst für sizilianer... aber das weisst Du ja selber."

Veröffentlicht worden sind diese Sätze in einem google-blog. Die Verfasser behaupten, dass sie in der Einrichtung waren, dass man ihnen dort geholfen habe, dass es ihnen deshalb nicht gleichgültig sei, was mit dem TG-Team geschehe.

Die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg bezeichnen sie als "Hochstaplerin aus Thüringen", sie sei eine "stadtbekannte Datenschnüfflerin". Wahr ist: Der bisherige Geschäftsführer Matthias Lange ist voriges Jahr entlassen worden, die Nachfolge trat mit Gisela van der Heijden eine Schwäbin an, die vorher in Thüringen gearbeitet hat.

TG-Kritiker werden "Gift" genannt und "Erntehelfer" - die Schlussanmerkung lautet: "Wir sind bereit."

5. Mai 2012
Neues aus der Anstalt
Erst Vorwürfe - dann Schweigen
Hier lesen

6. November 2013
Die Webkiller kommen
Ich soll Beitrag löschen
Hier lesen

9. November 2013
Das Aus?
TG Wilschenbruch soll geschlossen werden
Der Bericht

19. Dezember 2013
Abschied von einem großen Wissenschaftler
Verfolgt von der Schulmedizin
Und von Kinderpornografen

7. Januar 2014
Schließung im März oder April 2014
Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg
Lügt bis zur letzten Sekunde

4. Dezember 2015

Erfundener Sohn-tote Ehefrau
Zwei Briefe aus der Margaretenstraße in Wilhelmshaven
Die Ermittlungen

9. Februar 2017

Selbstmord einer Mutter
Kind will sich "goldenen Schuss" setzen
Hier lesen 

Was macht eigentlich die ehemalige Geschäftsführerin beim Bayerischen Roten Kreuz?
Gisela van der Heijden tauscht Leiter des Impfzentrums aus

Nach Jubiläum der Step gGmbH Hannover
Oberbürgermeister reagiert auf Hinweis

Freitag, 14. August 2020

D-Day als Lebensretter

Das Rathaus in Emden
im Jahre 1943. 
Die Operation Neptune war ein Teil der unter dem Decknamen Operation Overlord durchgeführten Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg. Neptune war hierbei der Sturmangriff auf die deutschen Befestigungen in der Normandie und die Etablierung eines Brückenkopfes. Die Operation Neptune begann mit den ersten größeren Übungsmanövern im Januar 1944 und gipfelte in der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944, dem D-Day.

Wikipedia

Der 6. Juni 1944 ist für Kommissar Internet ein ganz besonderer Tag. 

Liebe Eltern,

beste Grüße aus Kiel sendet Lothar. Falls Ihr noch kein Paket abgeschickt haben solltet, so schickt mir bitte ein paar Briefmarken. Ich komme wahrscheinlich in 14 Tagen von hier wieder weg. Es grüßt euer Sohn Lothar. 

Schreibt mein Vater, Lothar Tjaden, geboren am 11. Juni 1925 in Rüstringen (später Wilhelmshaven), am 25. August 1943 an seine Eltern Marie (Schneiderin bei der Marine) und Johann Tjaden (Malermeister)  in der Kniprodestraße 12, Wilhelmshaven. Die Postkarte zeigt das Rathaus und das Stadttheater in Kiel. 

Liebe Eltern,

heute waren wir mit etwa 50 Mann der Kompanie nach Emden zur Unterstützung. Um 11 Uhr waren wir mit der Unterstützung fertig. Um 11.43 Uhr konnten wir dann durch Emden marschieren. Aber ich meine auch, lieber zehn Jahre nichts zu Weihnachten als in Emden wohnen. Es grüßt euch euer Lothar

Schreibt mein Vater am 11. September 1943 an seine Eltern. Die Postkarte zeigt das Rathaus von Emden. Abgestempelt ist sie in Norden, wo es damals ein Ausbildungslager der Marine gegeben hat.

Zeitlebens hat mein Vater von Haarlem und Groningen in den Niederlanden geschwärmt. Dort gab es Kasernen der Wehrmacht. Ob in Haarlem, in Groningen oder in Norden: Am 5. Juni 1944 wurde mein Vater wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt. 

Fortsetzung   

Dienstag, 7. August 2018

Die Bücher

Oft gelobt.
Wiegand gibt es nicht-die Bücher hat es aber gegeben

Kommissar Internet ist immer noch gespannt, wann seine verschwundenen Bücher wieder auftauchen. Um Hilfe bat er bereits. Bisher vergeblich. Seitenaufrufe könnten Kommissar Internet helfen. Obwohl der Bücher-Verbieter gar nicht Wiegand heißt.

Hier klicken

Dienstag, 5. Juni 2018

Krimi-Recherchen

Hier schaut Sabine Becker aus
dem Autofenster. Die Querstraße
heißt Rheinstraße.
Drogentoter mit Teddy im Arm

13. Mai 2017. Kommissar Internet arbeitet an einem Krimi als Fortsetzungsgeschichte. Die beiden ersten Folgen heißen "Die Mörderin, die unschuldig ist" und "Der dunkle Informationsfluss". Die Begebenheiten, die Kommissar Internet schildert, sind wahr. Eine spielt in Wilhelmshaven. Dazu ein Auszug aus seinem Krimi:


Meine Gedanken wandern zu einem Ausflug mit Sabine Becker und ihrer Tochter Anja. Während der Fahrt dreht sich Sabine Becker plötzlich zu ihrer Tochter um und zeigt aus dem Autofenster.

„Dort hat er gewohnt“, sagt sie. „Er hat tot auf seinem Bett gesessen, mit seinem Lieblingsteddy unter dem Arm. Er hat sich wegen mir den Goldenen Schuss gesetzt. Und ich bekam ein Kind von einem anderen. Mit dem habe ich nur einmal gepimpert und schon war ich schwanger.“

Anja schweigt, im Innenspiegel sehe ich, dass sie nicht einmal nach draußen sieht.

„Seine Mutter hat mir erzählt, dass sie bis heute sein Zimmer nicht verändert hat.“


Aus Sabine Beckers Mund klingt diese Geschichte wie eine Geschichte, mit der sie nichts zu tun hat.

Die "Wilhelmshavener Zeitung" hat Kommissar Internet mitgeteilt, dass ihr diese Geschichte nicht bekannt sei. Wahrscheinlich habe man darüber nicht berichtet, weil es sich um einen Selbstmord handelte. 

Wer weiß mehr? Kommissar Internet erzählt die Geschichte natürlich so, dass niemand von anderen erkannt werden kann.  

Dienstag, 6. September 2016

Drei Verleumder-Ecken

Wer holt sie aus ihren Löchern?

Nicht nur eine Staatsanwaltschaft recherchiert derzeit, von wem Kommissar Internet in anonymen Kommentaren verleumdet wird. Kommissar Internet hat auch eigene Recherchen angestellt. Er googelte die IP-Nummern, die Schmierfinken hinterließen.

Erste Verleumder-Ecke: Wilhelmshaven und Sande. Dort wird nicht gemocht, was er über einen Jugendamts- und Polizeiskandal berichtet. Hier klicken

Zweite Verleumder-Ecke: Düsseldorf. Dort wird nicht gemocht, was er über den Immobilienhai Anjas Erste Property berichtet, der angeblich in Frankfurt herum schwimmt. Aber eben nur angeblich. Hier klicken  

Dritte Verleumder-Ecke: Hamburg. Dort wird nicht gemocht, was er über einen Scharlatan aus der Psycho-Szene berichtet. Hier klicken  

Donnerstag, 24. März 2016

Unheimliche Straße

Die Ermittlungen beginnen

4. Dezember 2015. Kommissar Internet beschäftigt sich mit einem neuen Fall. Die Beweismittel: eine verlorene Geldbörse, die plötzlich wieder auftaucht, zwei Briefe von einem erfundenen Sohn und einer toten Ehefrau. Die Ermittlungen beginnen.

Die Tatsachen

Wer sind Daniel Schwers und W. K.?

5. Dezember 2015. Jahrelang hat Kommissar Internet über die Therapeutische Gemeinschaft in Wilschenbruch nicht nur berichtet, sondern auch Betroffenen geholfen. 

Auch in den beiden Briefen werden Spuren gelegt, die zu dieser 2014 geschlossenen Einrichtung führen. Ein Kommentator, der sich Daniel Schwers genannt hat, kündigte im Oktober 2011 die Löschung des blogs http://familiensteller.blogspot.de an. Er wagte nicht einmal den Versuch, denn sonst hätte Kommissar Internet den wahren Namen von Daniel Schwers erfahren.

Was Daniel Schwers damals schrieb, hier klicken 

Ein Kommentator gibt sich am 2. Dezember 2015 das Kürzel W. K. Die mail-Adresse ist natürlich falsch. Hier klicken 

Lesetipps von Kommissar Internet: "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" Hier klicken
"Meine Tante und die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch" Hier klicken

Ein Hacker greift an

8. Dezember 2015. Ist dieser Hacker-Angriff eine Reaktion auf die Ermittlungen von Kommissar Internet? Hier klicken

Anfrage aus Hamburg

18. Dezember 2015. Kommissar Internet hat jetzt Kontakt mit einem Hamburger, der in Uelzen geboren ist.

Jetzt ein Fall für "Post-Detektive"

10. Januar 2016. Mit Daniel Schwers hat sich Kommissar schon beschäftigt. Dabei handelt es sich offenbar um einen ehemaligen Mitarbeiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG), der gut drei Jahre vor Schließung der Einrichtung gehen musste, weil er bei seinem Chef in Ungnade gefallen war.

Der nächste Verdächtige ist ein Gehilfe des damaligen TG-Leiters, der ab 2009 zur öffentlichen Verspottung der Ex-Klienten neigte. Dieser Mann wohnt in Hamburg. In Hamburg werden auch die anonymen Briefe abgestempelt, die Kommissar Internet seit dem 13. November 2015 bekommt. Der achte Brief kam gestern, war aber nicht ausreichend frankiert. Die Postbotin nahm ihn wieder mit, weil Kommissar Internet sie darum bat. Hier klicken

Früher oder später ist Marburg die nächste Station für dieses Schreiben. Dort beschäftigt die Deutsche Post AG rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf verirrte Post spezialisiert sind. Bereits am Dienstag haben diese Post-Detektive ein Schreiben von Kommissar Internet auf ihren Schreibtischen. Sie bekommen Hinweise, die bei der Suche nach dem tatsächlichen Absender weiterhelfen können. Kommissar internet nennt auch den Namen des Verdächtigen. 

Eine Kopie bekam die Lüneburger Staatsanwaltschaft.

Keine anonymen Briefe mehr

1. Februar 2016. Kommissar Internet hat seit über zwei Wochen keine anonymen Briefe mehr bekommen.

Eigene Schmierwiese

18. März 2016. Jetzt wird Kommissar Internet mit anonymen Kommentaren zugemüllt - in mehreren blogs. Die Trolle haben deswegen eine eigene Schmier- und Speichelwiese bekommen. Hier klicken 

Draußen vor der Tür

24. März 2015. Vor zwei Tagen hat ein anonymer Brief vor dem Haus gelegen, in dem Kommissar Internet wohnt. Dort bleibt er liegen - unter einem Aschenbecher. Kommissar Internet berichtet in einer Serie über den Zustand des Briefes. Hier klicken      

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Zwei Königskinder

Sind vor über fünf Jahren getrennt worden

Und dürfen sich immer noch nicht wiedersehen? Diese Frage stellt sich Kommissar Internet immer wieder. Die beiden Kleinen haben nach der Trennung von der Mutter erst in Münster gewohnt, nun trennen sie mehrere 100 Kilometer. Dass solche Jugendamts-Maßnahmen dem Kindeswohl dienen, glaubt Kommissar Internet nicht, er ist mit vier Geschwistern aufgewachsen.

Durchwachsen verhält sich inzwischen das Jugendamt von Wilhelmshaven, das zwei lügende Polizeibeamte weiter lügen lässt. Jetzt soll sogar eine Broschüre verboten werden, die "Lügen haben Jugendamts-Beine" heißt, bei Lulu erschienen und auch bei Amazon und Hugendubel (noch) erhältlich ist. 

Lesen Sie doch einmal hier

Sonntag, 6. September 2015

Alles Blödsinn

Beim Verschwinden verschwunden

Von der Bildfläche verschwindenden Jugendamtsmitarbeiterinnen bin ich nicht zum ersten Mal nicht begegnet. Ein ganz besonderes Exemplar lief mir in Münster nie über den Weg.

Weiter im Text

Montag, 15. Juli 2013

Ermittlungen für ein Kind (II)

Es waren zwei Königskinder in Münster

Die dürfen einander nicht lieb haben. Der Junge wird 6 Jahre alt, das Mädchen ist 4. Das Jugendamt von Münster und das Familiengericht haben sie getrennt. Darüber hat Kommissar Internet schon oft genug berichtet. Doch die Ermittlungen für eines der beiden Kinder dauern an.

Die Wilhelmshavener Polizei ist im Beisein einer Mitarbeiterin des Wilhelmshavener Jugendamtes am 17. Juni 2013 in die Wohnung von Kommissar Internet eingedrungen.

Die Frage, warum das geschehen ist, wurde bis heute vom Wilhelmshavener Jugendamt nicht beantwortet. Nach bisherigem Ermittlungsstand basierte diese Aktion auf einem illegalen Beschluss des Familiengerichtes von Münster. In Wilhelmshaven hat offenbar niemand die Rechtmäßigkeit überprüft. Sie sind einfach losgefahren zu einer Wohnungsbesichtigung mit Taschenlampen. Nachzulesen auf www.zweisechsdreiachtvier.de "Polizei mit Taschenlampen"

Das Mädchen lebt seit dem 1. April 2011 bei Pflegeeltern in Nirwana.

An der Pin-Wand von Kommissar Internet hängt ein Brief von einer Mitarbeiterin des Jugendamtes von Münster. Geschrieben wurde er zwischen den Jahren 2012 und 2013. Diese Mitarbeiterin teilte als amtlich bestellte Teil-Vormünderin des Mädchens mit, dass es der Kleinen bei den Pflegeeltern "rundum gut" gehe. Diese Mitarbeiterin ist inzwischen in Rente gegangen. Erfuhr Kommissar Internet gestern bei einem Anruf im Rathaus von Münster. Vor einigen Tagen hieß es noch, diese Frau besuche eine Fortbildungsveranstaltung...Das war wohl nicht wahr. Das Jugendamt von Münster versprach Kommissar Internet: "Wir rufen Sie zurück, sobald wir wissen, wer jetzt für das Mädchen zuständig ist." Hoffentlich ist wenigstens das wahr.

Ermittlungen für ein Kind (III): Hoffnung für zwei Kinder

Donnerstag, 27. Juni 2013

Ermittlungen für ein Kind

Wer denkt sich falsche Namen für Polizisten aus?

“Hammerhart!” Dieses Wort ist einem Bekannten von Kommissar Internet gestern eingefallen. Er lebt in Südafrika. Die Geschichte von einer illegalen Aktion des Wilhelmshavener Jugendamtes mit Polizeibeamten, die bei der Durchsuchung meiner Wohnung falsche Namen angegeben haben, löst bei den meisten Erwachsenen Sprachlosigkeit aus. Nicht aber bei diesem Kind.

Man kennt mich in Wilhelmshaven, weil ich einen Jagdterrier habe. Bei der ersten Radtour heute Vormittag hält mich eine Mutter mit Kind an. Der Junge ist elf Jahre alt. Die Mutter fragt mich, ob ich endlich wisse, wie die Polizisten wirklich heißen. Diese Frage muss ich verneinen. Auch das Jugendamt, das diese illegale Aktion veranlasst hat, hülle sich immer noch in Schweigen.

Da hat der Kleine seinen Auftritt. Er fragt, ob sich das Jugendamt für die Polizei falsche Namen ausdenke, wenn ich von denen Besuch bekomme: “Oder macht das die Polizei selbst?”

“Weiß ich nicht”, antworte ich. “Wie die Frau vom Wilhelmshavener Jugendamt heißt, weiß ich ja auch nicht.” Schon schlägt der nächste Gedankenblitz des Kindes ein: “Die ist bestimmt bei der Polizei und denkt sich einen aus.”

www.zweisechsdreiachtvier.de “Polizisten mit Taschenlampen”

Sachdienliche Hinweise nimmt Kommissar Internet unter tjadenheinzpeter@live.de entgegen.

Ermittlungen für ein Kind (II): Es waren zwei Königskinder aus Münster

Dienstag, 30. April 2013

Mütter in Münster (XIII)

Unser Umzugs-Lkw in Münster.
 




















Nie nicht keine Lebensgefahr

Was haben sie in Münster alles zusammen geschwafelt. Die beiden Kinder (ein Fünfjähriger und eine Dreijährige) seien bei der Mutter in Lebensgefahr. Kommissar Internet kann nichts Sachdienliches beitragen, damit sich diese Geschichte zum Guten wendet. Das hat vor gut einem Jahr sogar ein Gutachter in einem Schriftsatz für das Familiengericht von Münster so festgehalten, weil viele so genannte Experten gern fixieren, was ein Jugendamt ihnen vorgesagt hat. Auch für Nachplappern gibt es schließlich Geld, da kann man ruhig wichtige Daten so durcheinander würfeln, dass jedes Spielcasino sagen würde: "Sie halten sich entweder an die Regeln - oder Sie fliegen hier raus." Doch das Jugendamt von Münster ist kein Spielcasino...

Nun lebt diese Mutter in Wilhelmshaven, Kommissar Internet ist bei jedem Gespräch mit dem Jugendamt und mit einem Sozialpädagogen dabei. Dabei gewesen ist Kommissar Internet auch, als der Fünfjährige an diesem Wochenende zum ersten Mal in Wilhelmshaven zu Besuch war. Der Junge war begeistert von der Nordsee und von dem Jagdterrier von Kommissar Internet, der Mike heißt. Mike hat dazu eine Fotogeschichte verfasst, die man hier anschauen kann.

Die Schwester des Jungen lebt noch bei Pflegeeltern, die uns bislang unbekannt sind.  Der Fünfjährige will endlich seine Schwester wiedersehen, hat er in Wilhelmshaven erzählt. Das darf er hier. Mit einem Jugendamtsmitarbeiter von Wilhelmshaven hat Kommissar Internet gewettet, dass sich die Kleine im Einzugsbereich des Sankt-Mauritz-Kinderheimes befindet. Dort hat die Kindesentzugs-Geschichte begonnen - am 24. September 2009.

Mitgenommen hat der Kleine ein Bilderbuch, das Kommissar Internet mit einer Achtjährigen aus Lübeck veröffentlicht hat. Das heißt "Wenn Zahlen einen Kopfstand machen". Dieses Bilderbuch kennen bald auch die Kinder in dem Kindergarten, den dieser Junge in Münster besucht.

Mütter in Münster (XII)

Mütter in Münster (XIV): Offene mail an das Oberlandesgericht Hamm

Montag, 5. November 2012

Mütter in Münster (XI)

Die seltsamen Stellungnahmen von Jugendamtsmitarbeiter T.

Leiden die Mitarbeiterin N. aus dem Sankt-Mauritz-Kinderheim und T. vom Jugendamt Münster-Kinderhaus unter weiteren Wahrnehmungsstörungen? Beide haben behauptet, die dreijährige N., die seit dem 1. April 2011 in einer Pflegefamilie lebt, sei auf einem guten Weg. Ein Gutachter jedoch berichtete in diesem Jahr Erschreckendes. 

Bei dem Jugendamtsmitarbeiter T. hat Kommissar Internet schon häufiger den Eindruck gehabt, dass er entweder unter massivem Zeitdruck Seltsames zu Papier bringt, sich auf Hörensagen beruft oder bewusst lügt. So schrieb er am 30. Juni 2011 an das Familiengericht von Münster: "Anlässlich der Hilfeplanung habe ich N. vor einigen Tagen in ihrer Pflegefamilie besucht. Die Pflegeeltern berichten vom Einleben von N. in ihre neue Umgebung. Die Trauer nach der Bereitschaftspflegemutter (Brigitte) ist noch sehr gegenwärtig und reduziert sich langsam. N. ist begierig ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern (Beispiel: Treppensteigen). Die Pflegefamilie ist durch ein wesentlich älteres Pflegekind in der Familie mit dem Prozess des Einlebens vertraut."

Warum nennt T. eigentlich nicht das Datum des Besuchs bei den Pflegeeltern? Warum erwähnt er nicht, wie lange er N. gesehen hat? Warum zitiert er nur die Pflegeeltern? Und seit wann hat ein Kind, das in Trance verfällt und sich aus dem Hier und Jetzt verabschiedet, Spaß am Treppensteigen? Ein Sozialpädagoge aus Wilhelmshaven las die jüngste Stellungnahme eines Gutachters und sagte am 1. Oktober 2012 sofort: "Das ist Lethargie" - und wurde blass.

Blass werden dagegen die Pflegeeltern, wenn sie im Internet stöbern und auf die Berichte von Kommissar Internet stoßen? Dazu schreibt T.: "Die diversen Internetveröffentlichungen beunruhigen die Pflegeeltern." Kommissar Internet beunruhigt dagegen, dass der Jugendamtsmitarbeiter T. am 30. Juni 2011 davon ausgegangen ist, dass sich N. bis Ende 2011 eingelebt haben wird, während nun ein Gutachter meint, das werde auch in diesem Jahr noch nicht gelingen. Wie lange soll das noch misslingen?

Mütter in Münster (X)


Montag, 22. Oktober 2012

Mütter in Münster (VIII)

Schlafen nach Umzug gut

Die Mutter aus Münster, die am 29. September 2012 eine Wohnung in Wilhelmshaven gefunden hat, leidet nicht mehr unter Schlafstörungen. Denn das Jugendamt Münster-Kinderhaus ist so weit weg, dass diese Parallelwelt immer mehr verblasst. In Erinnerung bringt sich der nicht mehr zuständige Mitarbeiter allerdings immer noch mit Anträgen, die auf Wahrnehmungsstörungen beruhen.

Die hat er mit einem Caritas-Mitarbeiter gemein, der am 2. Oktober 2012 in zehn Sekunden so viel erledigt haben will, wie Kommissar Internet in fünf Minuten schafft, wenn er dafür sorgen soll, dass nichts schiefgeht. Nach einem tätlichen Angriff gegen die Mutter vor dem Caritas-Gebäude, den der Caritas-Mitarbeiter verpasste, weil er angeblich zehn Sekunden zu spät auf die Straße kam, fand der alles gut, was dem Täter einfiel.

Bei dem Täter handelte es sich um einen Mann, der mit dieser Mutter zwei gemeinsame Kinder hat. Als ein Wilhelmshavener Sozialpädagoge kürzlich las, wie es der dreijährigen Tochter geht, die seit dem 1. April 2011 bei Pflegeeltern lebt, die der Mutter unbekannt sind, zuckte er merklich zusammen. Dann sagte er: "Das heißt, dass die Kleine lethargisch ist." Dieser Einschätzung stimmte Kommissar Internet zu.

Dem nichtehelichen Vater schanzte das Jugendamt Münster-Kinderhaus inzwischen das alleinige Sorgerecht für den Jungen zu. Kommentar einer Familienrichterin aus Wilhelmshaven: "So was gibt es doch gar nicht." Stimmt - aber nur außerhalb von Münster.

Außerhalb von Münster wäre einem Caritas-Mitarbeiter sicher auch aufgefallen, was Kommissar Internet als Augenzeuge auffiel. Der Vater verließ den Tatort mit dem Rad, hinten saß der fünfjährige Junge in einem Kindersitz - ohne Helm auf dem Kopf...Der Mutter hätte man das wohl als Kindeswohlgefährdung ausgelegt.

Der Caritas-Mitarbeiter, der am 5. Oktober 2012 in seinem Bericht behauptete, er habe auf die Mutter immer wieder eingeredet, schwieg auch dazu. Im Beisein von Kommissar Internet war er still wie ein Grab gewesen. Da war nichts mit "immer wieder auf die Mutter einreden".

Der nicht mehr zuständige Jugendamtsmitarbeiter nahm am 9. Oktober 2012 den Caritas-Bericht als Steilvorlage für den nächsten Angriff gegen die Mutter. Er schrieb an das Familiengericht von Münster, er habe mit dem Vater gesprochen und merkte dazu an: "Er (der Vater) versuche (dem Jungen) zu erklären, dass seine Mutter in diesem Punkt krank nicht genau weiß, was sie tun kann."

Das allerdings weiß man im Jugendamt Münster-Kinderhaus immer ganz genau. Deshalb liegt dem Familiengericht von Münster jetzt ein Antrag vor, der da lautet: "Ich beantrage, im Wege der einstweiligen Anordnung, das Umgangsrecht zunächst für sechs Monate auszusetzen und der Mutter vor Wiederaufnahme von möglichen begleiteten Kontakten zur Auflage zu machen, entsprechende Auskünfte über eine begonnene fachärztliche Behandlung zu geben."

Kommissar Internet begrüßt diesen Antrag ausdrücklich und bringt hiermit zum Ausdruck, dass er eine fachärztliche Behandlung des Jugendamts- und des Caritas-Mitarbeiters für dringend erforderlich hält. So lange sollte auch das Umgangsrecht dieser Behörde und des Caritasverbandes ausgesetzt werden. Was allerdings sowieso geschehen wird.

Die Mutter hat bei der Wilhelmshavener Polizei Strafantrag gestellt, ins Revier gerufen wurde auch ein Mitarbeiter des Wilhelmshavener Jugendamtes. Demnächst wird Kommissar Internet als Augenzeuge vernommen. Für die Vernehmung müssen wohl nicht mehr als zehn Sekunden eingeplant werden, denn wenn ein Caritas-Mitarbeiter aus Münster in dieser Zeit all das schaffen kann, was er in seinem Bericht vom 5. Oktober 2012 behauptet, dann ist auch eine Vernehmung in zehn Sekunden möglich...

Der Zehn-Sekunden-Mann

Dienstag, 24. Mai 2011

Wo sind sie?

24. Mai 2011
Wilhelmshavener CDU verschickt Karten - viele verschwinden?

Stell dir vor, die Wilhelmshavener CDU verschickt an über 41 000 Haushalte der Stadt eine Karte - und nur Kritiker dieser Aktion bekommen sie. Das klingt zwar etwas übertrieben - doch wie groß die Panne ist, weiß noch niemand.

Tatsache ist: Der CDU-Oberbürgermeister-Kandidat Andreas Wagner hat laut Samstags-Ausgabe der "Wilhelmshavener Zeitung" eine Postkartenaktion gestartet, um herauszufinden, wo die Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener der Schuh drückt.

Fast schon unverzüglich meldeten sich in einem Wilhelmshavener Bürgerportal zwei Kritiker, die diese Karte offenbar bekommen haben - und sie nicht gut finden. Sogar abgebildet wird sie auf www.basu-whv.de

Und was geschieht auf den Seiten des parteilosen Oberbürgermeister-Kandidaten Heinz-Peter Tjaden? Dort gibt es nun Kommentarmeldungen von Jadestädtern, die diese Karte nicht im Briefkasten hatten. Einer vermutet, dass einige Verteiler die "Parteibrille" aufgesetzt haben...Und die Karten vernichteten statt sie zu verteilen?

Fest steht: Heinz-Peter Tjaden wohnt in einem Haus mit rund 20 Mietparteien. Niemand hat die Karte bekommen. Tjadens Hund ist gerade in der Nähe der Nordseestation. Niemand hat die Karte bekommen. Tjaden radelt fast täglich in den Stadtnorden nach Voslapp. Auch im Briefkasten seiner Mutter war keine Karte...

Bleibt die Frage: Gibt es in Wilhelmshaven so viele faule Verteiler, die gar nicht daran denken, ihre (doch wohl) bezahlte Arbeit zu tun? Das wäre ein unglaublicher Vorgang.

Ein Beitrag für http://obkandidattjaden.blogspot.com/

Donnerstag, 3. März 2011

Kinder in Münster (VIII)

30. November 2010
Die NordWestBahn kommt auf das Jugendamt von Münster

"Soll ich Ihnen den Hund abnehmen?" schiebt Kommissar Internet sein Fahrrad zu dem dafür vorgesehenen Abteil der NordWestBahn. Was für eine aufmerksame Zeitgenossin! Hat doch glatt mitbekommen, dass Mike eher eingestiegen wäre als Kommissar Internet. Was zu Problemen mit der Hundeleine hätte führen können.

Das Fahrrad sichern, einen Platz finden ist in der Mittagszeit eines Sonntages in der NordWestBahn kinderleicht. Wie eine Station später für zwei Schwestern, die eine 11, die andere zehn Jahre alt. Und so fängt es in Zügen immer an: "Dürfen wir mal den Hund streicheln?" Dürfen sie. Die ältere Schwester behauptet: "Eigentlich hassen sich Geschwister. Wir aber nicht. Wir lieben uns."

Könnte auch für einen Bruder und eine Schwester aus Münster gelten. Doch ein Jugendamtsmitarbeiter ist strikt dagegen, dass sich die Geschwister sehen. Diesen Mitarbeiter wird Kommissar Internet am Montag in einem Familiengerichtssaal kennenlernen.

Doch die Begegnung fällt kurz aus. Kommissar Internet hat kaum seine Jacke aufgehängt, als er von der Richterin gefragt wird, ob er Kommissar Internet sei. Da er Kommissar Internet ist, soll er sofort den Gerichtssaal wieder verlassen. Für ein freundliches "Guten Morgen" und für ein "Wie war die Fahrt?" bleibt da keine Zeit. Nette Leute lernt man eher in Zügen als in diesem Gerichtssaal kennen.

Dort sitzt auch die Verfahrenspflegerin. Die soll sich eigentlich mit allen Beteiligten unterhalten. Macht sie aber nicht. Sie unterhält sich nur mit dem Vater der Kinder, hat darüber vier Tage vor den Verhandlungen ein Protokoll geschrieben. Deshalb wird sie von der Kindesmutter im Gerichtssaal gefragt, wann sich die Verfahrenspflegerin denn mit Kommissar Internet und mit ihr unterhält. "Heute nicht mehr", antwortet die Verfahrenspflegerin  und beweist damit ihre absolute Unabhängigkeit. Die völlig unabhängig ist vom Kindeswohl.

Auch an diesem Montag bleibt es dabei: Die Schwester, die bei einer Bereitschaftspflegemutter lebt, und der Bruder, der beim Kindesvater wohnt, dürfen sich nicht sehen. Kommissar Internet als Patenonkel der beiden Kinder darf die Kleinen ebenfalls nicht sehen.

Kommissar Internet radelt gegen 14.30 Uhr zum Hauptbahnhof von Münster. Schneeflocken tanzen vom Himmel, so manche Radlerin und so mancher Radler landet deswegen auf der Nase. Kommissar Internet nicht.

Die Rückfahrt nach Wilhelmshaven verläuft nicht so reibungslos und fröhlich wie die Fahrt nach Münster. Türen lassen sich nicht schließen, die Zugbegleiterin erfreut die Reisenden mit der Mitteilung: "In diesem Zug gibt es keine Fahrkartenautomaten. Die werden noch eingebaut."

Kommissar Internet denkt: Diese Waggons haben Mitarbeiter des Jugendamtes von Münster zusammengeschraubt. Und schon kommt der Zug mit einer Verspätung von einer halben Stunde in Wilhelmshaven an.

Taufe soll verhindert werden

Montag, 29. Dezember 2008

Schwere Aufklärungsarbeit

29. Dezember 2008
Jugendämter und Kinderheime: Schwere Aufklärungsarbeit

„Auch ich bin ein vom JuA geklautes Kind“, steht in einer weitergeleiteten Mail, die von einer Organisation mit Sitz in Paris durch die Internet-Welt gejagt wird. JuA ist die Abkürzung für Jugendamt. Mitgeteilt wird außerdem: „Vor genau 2 Jahren, zwischen Weihnachten und Neujahr 2006, starteten wir mit der ersten Runde gegen das familienzerstörerische und ausländerfeindliche Verhalten einiger weniger Deutschen, die in den Ministerien und in den Familiengerichten der Bundesrepublik sitzen, mit der Petition der 10 Eltern.“ Inzwischen sei die dritte Runde eingeläutet, das Europäische Parlament werde sich mit dem Thema beschäftigen. Das stimmt: Dem Petitionsausschuss dieses Parlaments liegen um die 200 Eingaben von Eltern und Heimkindern vor, in denen deutschen Jugendämtern Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden.

Die Organisation, die sich zurzeit derart ins Internet-Zeug legt, heißt Ceed. Sie vertritt nach ihren Angaben Großeltern, Eltern und Kinder, die Opfer von „amtlichen Kindesentführungen“ geworden sind - und schon vermisst man als Kenner der Szene wichtige Informationen. Denn: Veröffentlicht werden auf den Internetseiten dieser Organisation zwei „detaillierte Erfahrungsberichte“. Einer dieser Berichte stammt von einem 56-jährigen Südafrikaner, der seit 1995 um seine beiden Kinder kämpft, die angeblich von der deutschen Mutter zu einem ihm damals unbekannten Ort in Wilhelmshaven (Niedersachsen) entführt worden sind. Eine aktive Rolle sollen dabei die ebenfalls an der Nordsee lebenden Großeltern gespielt haben.

Mit dieser Entführungsgeschichte hat dieser Südafrikaner anfangs in Deutschland öffentliche Aufmerksamkeit erregt, seine Forderungen stießen durchaus auf Sympathie. Bis die Aktionen des 56-Jährigen aus dem Ruder liefen. Mit dem Jahr 2002 ist seine Geschichte auf den Ceed-Seiten beendet, doch zu Ende ist sie immer noch nicht.

Spätestens zwei Jahre darauf startete der Südafrikaner eine Mail-Kampagne. Jede für ihn erreichbare Internet-Adresse wurde mit wüsten Beschimpfungen von Lokalpolitikern, Anwälten, Jugendamtsmitarbeitern und Familienrichtern aus Wilhelmshaven zugepflastert. Die Frage, warum kein Betroffener dagegen strafrechtlich vorging, beantwortete ein Sprecher der Kripo eher achselzuckend: „Der ist doch wahrscheinlich inzwischen in Neuseeland. Außerdem hat er etwas erreicht. Es nimmt ihn niemand mehr ernst.“

Das muss auch dem 56-Jährigen inzwischen klar sein. Wohl deshalb hat er sich in den folgenden Jahren gefälschter Mail-Adressen bedient, um weiter Gehör zu finden. Fand er aber nicht. In einem Gutachten war ihm mittlerweile bescheinigt worden: „Die paranoide Entwicklung von Herrn H. scheint so weit fortgeschritten, dass die Einräumung eines Umgangsrechtes mit seinen beiden Kindern nicht mehr dem Wohl der Kinder dienen dürfte.“ Aus diesem Grund verlor der 56-Jährige am 23. Juli 2004 vorerst das letzte Mal vor dem Wilhelmshavener Familiengericht. Dagegen setzte sich der Südafrikaner auf privaten Internet-Seiten noch einigermaßen sachlich zur Wehr. Dann drehte er durch.

Doch irgendwie ist ihm das wohl noch nicht bewusst, muss man aus seinem Telefonanruf aus Südafrika schließen: „Bei uns darf man falsche e-mail-Adressen verwenden.“ Unter Paranoia leide er keinesfalls, versichert er dem Verfasser dieser Zeilen, der Gutachter, der ihm diese Geisteskrankheit bescheinigt habe, habe ihn nie zu Gesicht bekommen. Das stimmt: H. ist nicht hingegangen und gab ein Gegengutachten in Auftrag. Das Ergebnis: Der 56-Jährige ist zwar gesundheitlich mitgenommen, aber der Umgang mit seinen beiden Söhnen würde dem Kindeswohl dienen. Dringend geprüft werden müsse, wie man den familiären Scherbenhaufen noch kitten könne.

Dann plaudert H. bei seinem Telefonanruf munter über Land und Leute, erzählt von seinem 19-jährigen Sohn, der ihn kürzlich in Südafrika besucht habe, und wechselt zu seinen Schlafgewohnheiten: „Ich habe immer eine Schrotflinte und andere Waffen neben dem Bett liegen.“ So schütze er sich vor einem möglichen Mordauftrag aus Wilhelmshaven. Wie abenteuerlich das klingt, ist H. offenbar ebenfalls nicht bewusst.
Immerhin: Nach einigem Zögern will er eine Kontaktaufnahme mit seinem 19-jährigen Sohn ermöglichen.

In welcher Zwickmühle Familienrichter stecken, wenn sie über die Zukunft von Kindern entscheiden müssen, die in einer Familie leben, in der jeder gegen jeden kämpft, lässt sich unschwer erahnen. Manchmal wird zu viel Porzellan zerschlagen.

In ähnlicher Gefahr schwebt wohl ein ehemaliges Heimkind, das 1991 in die USA ausgewandert ist und sich als 43-Jährige ihre Erlebnisse von der Seele schrieb. Sie gründete drüben eine Hilfsorganisation und richtete ebenfalls Internet-Seiten ein, auf denen jüngst eine 52-Jährige über ihre Kindheit berichtete. Wenn sie an das Heim denke, in dem sie ab 1956 gelebt habe, falle ihr zuerst „Folter“ ein, schreibt sie. Der Name dieser Frau taucht auch in der eingangs erwähnten weitergeleiteten mail von Ceed auf, er wird außerdem im Zusammenhang mit einer Strafanzeige genannt, die am 13. April 2008 von einer deutschen Hilfsorganisation bei der Staatsanwaltschaft Hildesheim erstattet worden ist. Der Tatvorwurf lautet: Mord.

Es geht um das ehemalige Kinderheim „Rübezahl“ in Holzen (1955 bis 1972, Landkreis Holzminden). Das zweifelsfreie Ergebnis von Recherchen: In diesem Heim ist es zu schweren Misshandlungen gekommen. Aber Mord? Darüber werde „Frontal 21“ demnächst berichten, hat vor zwei Monaten die 1991 in die USA Ausgewanderte in Mails behauptet. Das Magazin habe sich die Exklusivrechte gesichert, mehr dürfe sie noch nicht verraten. Doch eine Nachfrage bei dem Sender ergab: „Von diesem Heim haben wir noch nie etwas gehört.“

Der zuständige Hildesheimer Staatsanwalt beklagt sich derweil darüber, dass er weder aus den USA noch von der deutschen Hilfsorganisation erhärtendes Material bekomme, die 52-Jährige, die im Internet über derart Grauenhaftes wie „Ein Kind fiel in eine Mistgrube und die Erzieherinnen ließen es untergehen, ohne Hilfe zu leisten“, hat auf eine Bitte um Aufklärung so reagiert: „Ich habe nicht das Bedürfnis, mit Medien über Holzen zu korrespondieren.“ Ein ähnliches Verhalten legt sie offenbar gegenüber der Staatsanwaltschaft in Hildesheim an den Tag, über „polizeiliche Vorermittlungen“ wird das Ermittlungsverfahren deshalb wohl kaum hinauskommen. Und schon erscheint die Geschichte in einem neuen Licht: Der Tatvorwurf Mord stammt gar nicht von dieser 52-Jährigen, er stammt aus einer anderen Quelle. Aber aus welcher? Das herauszufinden, ist nun die nächste Aufgabe.

Ergo: Da veranlasst eine in die USA Ausgewanderte eine deutsche Hilfsorganisation zu einer Strafanzeige, anschließend veröffentlicht sie einen schrecklichen Internet-Bericht über das Kinderheim „Rübezahl“ - und der Rest wird die vierte Stufe, über die auch Eltern im Petitionsausschuss des Europäischen Parlamentes stolpern, die gern sachlich bleiben würden? Die Spreu vom Weizen trennen, wird eine schwere Aufgabe für diesen Ausschuss. Die Betroffene etwas leichter gestalten könnten, so auch der Südafrikaner H. Erinnert sei an das Sprichwort „Der Ton macht die Musik.“