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Sonntag, 3. Juli 2016

Kritik ist kriminell?

Kommissar Internet und die Jugendämter

Kommissar Internet hat inzwischen so viele Jugendamts-Akten gelesen, dass ihm klar ist: Viele dieser Behörden gehören zu einer Parallelwelt. In dieser Welt kann es auch schon einmal vorkommen, dass ein Kritiker kriminalisiert wird, dass Lügner bessere Karten haben als Ehrliche, dass die Vergesslichkeit Erwachsener von Kindern ausgebadet werden muss, indem sie voneinander getrennt werden.

Das weiß Kommissar Internet auch aus eigener Erfahrung. Einige Erfahrungen schildert er in diesem blog. 

Montag, 5. November 2012

Mütter in Münster (XI)

Die seltsamen Stellungnahmen von Jugendamtsmitarbeiter T.

Leiden die Mitarbeiterin N. aus dem Sankt-Mauritz-Kinderheim und T. vom Jugendamt Münster-Kinderhaus unter weiteren Wahrnehmungsstörungen? Beide haben behauptet, die dreijährige N., die seit dem 1. April 2011 in einer Pflegefamilie lebt, sei auf einem guten Weg. Ein Gutachter jedoch berichtete in diesem Jahr Erschreckendes. 

Bei dem Jugendamtsmitarbeiter T. hat Kommissar Internet schon häufiger den Eindruck gehabt, dass er entweder unter massivem Zeitdruck Seltsames zu Papier bringt, sich auf Hörensagen beruft oder bewusst lügt. So schrieb er am 30. Juni 2011 an das Familiengericht von Münster: "Anlässlich der Hilfeplanung habe ich N. vor einigen Tagen in ihrer Pflegefamilie besucht. Die Pflegeeltern berichten vom Einleben von N. in ihre neue Umgebung. Die Trauer nach der Bereitschaftspflegemutter (Brigitte) ist noch sehr gegenwärtig und reduziert sich langsam. N. ist begierig ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern (Beispiel: Treppensteigen). Die Pflegefamilie ist durch ein wesentlich älteres Pflegekind in der Familie mit dem Prozess des Einlebens vertraut."

Warum nennt T. eigentlich nicht das Datum des Besuchs bei den Pflegeeltern? Warum erwähnt er nicht, wie lange er N. gesehen hat? Warum zitiert er nur die Pflegeeltern? Und seit wann hat ein Kind, das in Trance verfällt und sich aus dem Hier und Jetzt verabschiedet, Spaß am Treppensteigen? Ein Sozialpädagoge aus Wilhelmshaven las die jüngste Stellungnahme eines Gutachters und sagte am 1. Oktober 2012 sofort: "Das ist Lethargie" - und wurde blass.

Blass werden dagegen die Pflegeeltern, wenn sie im Internet stöbern und auf die Berichte von Kommissar Internet stoßen? Dazu schreibt T.: "Die diversen Internetveröffentlichungen beunruhigen die Pflegeeltern." Kommissar Internet beunruhigt dagegen, dass der Jugendamtsmitarbeiter T. am 30. Juni 2011 davon ausgegangen ist, dass sich N. bis Ende 2011 eingelebt haben wird, während nun ein Gutachter meint, das werde auch in diesem Jahr noch nicht gelingen. Wie lange soll das noch misslingen?

Mütter in Münster (X)


Freitag, 2. November 2012

Mütter in Münster (IX)

Mail an Familiengericht von Münster und an Oberbürgermeister

Guten Tag Heinz-Peter Tjaden !

Vielen Dank für Ihre Nachricht: S. gegen Stadt Münster

heutige mail an familiengericht in münster

Sehr geehrte Frau Richterin St.,

als Beistand von Frau S. bin ich gerade mit der Sichtung von Dokumenten aus dieser Familiensache beschäftigt, weil die Kindesmutter einen Termin mit dem jetzt hoffentlich zuständigen Jugendamt vereinbaren will.

Dabei fiel mir ein Eil-Fax des Verfahrensbeistandes Martina G.-F. vom 7. Februar 2011 an das Oberlandesgericht Hamm in die Hände. Damals belogen dieser Verfahrensbeistand und Herr T. vom Jugendamt Münster-Kinderhaus das Oberlandesgericht von Hamm und das Verwaltungsgericht von Münster geradezu systematisch. Jedem Gericht wurde etwas anderes versichert.

Martina G.-F. schrieb in jenem Fax, dass es nach Auskunft von Frau N. aus dem Sankt-Mauritz-Kinderheim "nunmehr Pflegeeltern" für N. gebe. N. reagiere "positiv auf die Pflegeeltern".

Der Gutachter, den Sie, Frau St,, in Ihrem Beschluss vom 15. Juli 2012 zitieren, berichtet dagegen, dass N. ihre Pflegeeltern von Anfang an heftig abgelehnt habe. Verliert dieser Gutachter nun auch seine so genannte "Erziehungsfähigkeit", weil er "Tatsachen" anders sieht als Jugendamt und Verfahrensbeistand? Oder darf er fortan keine Gutachten mehr erstellen?

Im Februar 2011 war es zudem nach Auffassung von Frau G.-F. "dringend" erforderlich, für N. eine Pflegefamilie zu finden. In der die Kleine inzwischen nun nur noch selten in einen tranceartigen Zustand verfällt? Gestatten Sie mir die Anmerkung, dass ich Ihren Beschluss als Ausdruck blanken Zynismus´ werte. Ihre größte Leistung in diesem Fall hat Frau G.-F. sicherlich abgeliefert, als sie die geplante Taufe von J. und N. als "Kindeswohlgefährdung" einstufte.

Für einen Wilhelmshavener sind die Berichte, die uns aus Münster ereilen, Nachrichten aus einer Parallelwelt.

Inzwischen legt mir Dr. K. von der Caritas Münster in seinem Bericht vom 5. Oktober 2012 sogar eine Äußerung in den Mund, die zwar vorzüglich in seine Darstellung passt, aber gar nicht von mir stammt. Ich habe Hilferufe einer Frau aus der Josefstraße gehört, dass die Kindesmutter nach einem tätlichen Angriff des Kindesvaters um Hilfe rief, begriff ich erst, als ich auf den Tatort zulief. Dort stand Dr. K. hilflos herum. Sobald ich die Vorladung von der Wilhelmshavener Polizei habe, werde ich das so zu Protokoll geben, wie ich den Hergang bereits am 3. Oktober 2012 ins Netz gestellt habe...

Mit freundlichen Grüßen


Heinz-Peter Tjaden Krumme Straße 1 26384 Wilhelmshaven


Die "Westfälischen Nachrichten" haben am 8. Januar 2011 über mich behauptet, meine Familie halte mich offenbar für etwas verwirrt. Allerdings wurde kein Familienmitglied befragt, was auch gar nicht möglich war, weil wir damals nach einem Zusammenbruch meiner Mutter um ihr Leben fürchteten und gar keine Zeit für Gespräche mit Dritten hatten. Geht es noch perverser?

Als Adresse haben Sie angegeben:
Heinz-Peter Tjaden
Krumme Straße 1
26384 Wilhelmshaven
Telefon: 04421809286
E-Mail: tjadenheinzpeter@aol.com

Freundliche Grüße,
Ihr Büro Oberbürgermeister


Anmerkung (nicht an den Oberbürgermeister und an das Familiengericht Münster verschickt): Als ich im November 2010 wegen dieses Falles das erste Mal in Münster war, besuchten wir auch die Kirchengemeinde der Mutter. Die Mutter spielte einer Mitarbeiterin und mir ein Handy-Video vor, das sie im Sankt-Mauritz-Kinderheim gemacht hatte. Die damals gut ein Jahr alte N. krabbelte fröhlich herum und quietschte immer wieder vor Vergnügen: "Mami..."

Die Kleine kam am 1. April 2011 in eine Pflegefamilie und hat sich dort laut Gutachten "aus dem Hier und Jetzt" verabschiedet. Auf die Idee, dass der Kleinen Mutter und Bruder fehlen, kommt niemand?

Mütter in Münster (VIII): Schlafen nach Umzug gut

Wo ist die Kleine?

28. Oktober 2012. Inzwischen fragt sich Kommissar Internet, ob die kleine N., geboren im Juni 2009, bei Pflegeeltern in Lüdinghausen oder in Oerkenschwick lebt.

29. Oktober 2012

Guten Tag Heinz-Peter Tjaden !


Vielen Dank für Ihre Nachricht: S. gegen Stadt Münster

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
 Frau S. hat heute mit dem Jugendamtsmitarbeiter T. telefoniert, weil sie morgen laut Gerichtsbeschluss Umgang mit ihrem Sohn hätte. Angeblich kann das wieder einmal nicht organisiert werden. Deshalb wird sich Frau S. auf Anraten eines Gerichtsvollziehers aus Wilhelmshaven am Mittwoch beim Wilhelmshavener Amtsgericht eine Verfügung mit Zwangsgeld und Haftbefehl besorgen, die sogleich umgesetzt wird. Der Gerichtsvollzieher ist mir persönlich bekannt.  Außerdem hat Herr T. in besagtem Telefongespräch Frau S. mitgeteilt, dass er keine Anträge an das Familiengericht von Münster mehr stellen dürfe.


Als Adresse haben Sie angegeben:
Heinz-Peter Tjaden
Krumme Straße 1
26384 Wilhelmshaven
Telefon: 04421809286
E-Mail: tjadenheinzpeter@aol.com


Freundliche Grüße,
Ihr Büro Oberbürgermeister


Die Kleine ist in NRW

2. November 2012. Das Jugendamt von Münster-Kinderhaus hat nun dem Wilhelmshavener Jugendamt mitgeteilt, dass die dreijährige Tochter von S. bei Pflegeeltern in Nordrhein-Westfalen lebt.

Montag, 22. Oktober 2012

Mütter in Münster (VIII)

Schlafen nach Umzug gut

Die Mutter aus Münster, die am 29. September 2012 eine Wohnung in Wilhelmshaven gefunden hat, leidet nicht mehr unter Schlafstörungen. Denn das Jugendamt Münster-Kinderhaus ist so weit weg, dass diese Parallelwelt immer mehr verblasst. In Erinnerung bringt sich der nicht mehr zuständige Mitarbeiter allerdings immer noch mit Anträgen, die auf Wahrnehmungsstörungen beruhen.

Die hat er mit einem Caritas-Mitarbeiter gemein, der am 2. Oktober 2012 in zehn Sekunden so viel erledigt haben will, wie Kommissar Internet in fünf Minuten schafft, wenn er dafür sorgen soll, dass nichts schiefgeht. Nach einem tätlichen Angriff gegen die Mutter vor dem Caritas-Gebäude, den der Caritas-Mitarbeiter verpasste, weil er angeblich zehn Sekunden zu spät auf die Straße kam, fand der alles gut, was dem Täter einfiel.

Bei dem Täter handelte es sich um einen Mann, der mit dieser Mutter zwei gemeinsame Kinder hat. Als ein Wilhelmshavener Sozialpädagoge kürzlich las, wie es der dreijährigen Tochter geht, die seit dem 1. April 2011 bei Pflegeeltern lebt, die der Mutter unbekannt sind, zuckte er merklich zusammen. Dann sagte er: "Das heißt, dass die Kleine lethargisch ist." Dieser Einschätzung stimmte Kommissar Internet zu.

Dem nichtehelichen Vater schanzte das Jugendamt Münster-Kinderhaus inzwischen das alleinige Sorgerecht für den Jungen zu. Kommentar einer Familienrichterin aus Wilhelmshaven: "So was gibt es doch gar nicht." Stimmt - aber nur außerhalb von Münster.

Außerhalb von Münster wäre einem Caritas-Mitarbeiter sicher auch aufgefallen, was Kommissar Internet als Augenzeuge auffiel. Der Vater verließ den Tatort mit dem Rad, hinten saß der fünfjährige Junge in einem Kindersitz - ohne Helm auf dem Kopf...Der Mutter hätte man das wohl als Kindeswohlgefährdung ausgelegt.

Der Caritas-Mitarbeiter, der am 5. Oktober 2012 in seinem Bericht behauptete, er habe auf die Mutter immer wieder eingeredet, schwieg auch dazu. Im Beisein von Kommissar Internet war er still wie ein Grab gewesen. Da war nichts mit "immer wieder auf die Mutter einreden".

Der nicht mehr zuständige Jugendamtsmitarbeiter nahm am 9. Oktober 2012 den Caritas-Bericht als Steilvorlage für den nächsten Angriff gegen die Mutter. Er schrieb an das Familiengericht von Münster, er habe mit dem Vater gesprochen und merkte dazu an: "Er (der Vater) versuche (dem Jungen) zu erklären, dass seine Mutter in diesem Punkt krank nicht genau weiß, was sie tun kann."

Das allerdings weiß man im Jugendamt Münster-Kinderhaus immer ganz genau. Deshalb liegt dem Familiengericht von Münster jetzt ein Antrag vor, der da lautet: "Ich beantrage, im Wege der einstweiligen Anordnung, das Umgangsrecht zunächst für sechs Monate auszusetzen und der Mutter vor Wiederaufnahme von möglichen begleiteten Kontakten zur Auflage zu machen, entsprechende Auskünfte über eine begonnene fachärztliche Behandlung zu geben."

Kommissar Internet begrüßt diesen Antrag ausdrücklich und bringt hiermit zum Ausdruck, dass er eine fachärztliche Behandlung des Jugendamts- und des Caritas-Mitarbeiters für dringend erforderlich hält. So lange sollte auch das Umgangsrecht dieser Behörde und des Caritasverbandes ausgesetzt werden. Was allerdings sowieso geschehen wird.

Die Mutter hat bei der Wilhelmshavener Polizei Strafantrag gestellt, ins Revier gerufen wurde auch ein Mitarbeiter des Wilhelmshavener Jugendamtes. Demnächst wird Kommissar Internet als Augenzeuge vernommen. Für die Vernehmung müssen wohl nicht mehr als zehn Sekunden eingeplant werden, denn wenn ein Caritas-Mitarbeiter aus Münster in dieser Zeit all das schaffen kann, was er in seinem Bericht vom 5. Oktober 2012 behauptet, dann ist auch eine Vernehmung in zehn Sekunden möglich...

Der Zehn-Sekunden-Mann

Freitag, 12. Oktober 2012

Mütter in Münster (VII)

Der Zehn-Sekunden-Caritas-Mitarbeiter
 
12. Oktober 2012 - Dazu heißt es in dem Bericht der Caritas: “Die Abläufe in den folgenden 10 Sekunden konnte der Unterzeichner nicht beobachten, da er kurz das Sekretariat informierte…” In zehn Sekunden kann jemand in ein Sekretariat gehen, einer Mitarbeiterin eine Anweisung geben, das Sekretariat wieder verlassen und aus dem Gebäude gehen? Die schnellsten Läufer der Welt benötigen für 100 Meter knapp zehn Sekunden…

Als ich das Caritas-Gebäude erreichte, stand ein Caritas-Mitarbeiter hilflos neben der Treppe. Der hat diesen Bericht geschrieben – und behauptete, nicht nur der Vater, sondern auch er hätten den Jungen aus den Armen der Mutter befreit. Dabei habe der Fünfjährige um Hilfe geschrien. Wer in zehn Sekunden in ein Sekretariat gehen, eine Mitarbeiterin informieren und dann das Gebäude verlassen kann, schafft sicherlich auch dies…Möglicherweise hat er die Ankunftszeit von Vater, Mutter und Sohn vorverlegt, um für seinen Bericht ein paar Minuten herauszuschinden.

Schon die Ankunftszeit stimmt nicht

Jugendamtsmitarbeiter hält nichts von seinem Oberbürgermeister?

11. Oktober 2012. Andere Städte – andere Sitten? Wenn ich in Wilhelmshaven Ärger mit einer Behörde hätte, mich deswegen an Oberbürgermeister Andreas Wagner wenden würde, bekäme ich dann von dieser Behörde die Antwort: “Glauben Sie, dass der Oberbürgermeister sich darum kümmert? Wo sind wir denn?” In Münster…

Geschehen in Münster-Kinderhaus

Legal - illegal - scheißegal - Münster

5. Oktober 2012 - Nach zwei Jahren Beratung einer Mutter aus Münster, die vor einer Woche umgezogen ist, hat Kommissar Internet hin und wieder an seinem Verstand und an seiner Kenntnis der Gesetze gezweifelt, weil das Jugendamt Münster-Kinderhaus und das Familiengericht von Münster stets im Brustton der Gesetzesbrecher versichert haben, dass ihr Vorgehen durchaus in Ordnung sei.

Ist es aber nicht. Wird der Mutter und Kommissar Internet von Sozialpädagogen, Juristen und Richtern - nicht aus Münster - bestätigt. Denn ein alleiniges Sorgerecht für nichteheliche Väter gibt es nicht. Das Familiengericht von Münster hat am 22. März 2012 einen solchen Beschluss gefasst. Nicht zu fassen, meint man nun in der neuen Umgebung der Mutter.

Vor noch nicht allzu langer Zeit hat das Familiengericht von Münster dieser Mutter vorgeworfen, sie sehe die Realität anders als ihre Umgebung. Wenn damit die Umgebung des Gerichtes von Münster und des Jugendamtes Münster-Kinderhaus gemeint war, dann ist das gut so. Ob sich das Jugendamt aus ähnlichem Anlass für erziehungsunfähig erklärt, müsste Kommissar Internet noch ermitteln. Doch so viel Arbeit ist diese Behörde einfach nicht wert...

Siehe auch

Mutter vor Caritas-Gebäude im Würgegriff
 
3. Oktober 2012 - Ich laufe los, biege um die Ecke. Die Mutter ist von dem nichtehelichen Vater in den Würgegriff genommen worden. Der Junge steht dabei, ein Caritas-Mitarbeiter hilflos herum. Auf der Treppe erscheint eine Caritas-Mitarbeiterin. Da niemand mit meinem Erscheinen gerechnet hat, beruhigt sich die Szene. Der leibliche Vater schnappt sich das Kind, setzt es in den Kindersitz auf dem Gepäckträger und radelt davon. Der Junge weint, dreht sich nach seiner Mutter um. Der Caritas-Mitarbeiter und die Caritas-Mitarbeiterin verschwinden im Gebäude. Der Spuk ist vorbei. Ich bringe die Mutter, die unter Schock steht, zu meinem Auto.

Ein Augenzeugenbericht