Mittwoch, 6. Juli 2011

Gesucht: Cyberstalker

10. Februar 2011
Wer hat seinen Computer vernetzt?

Ins Netz gehen gelegentlich gar merkwürdige Beiträge. Gelesen hat Kommissar Internet jetzt: "Zusammen mit unserem Rechtsanwalt Dr. Jochen Springer (Uelzen) werden wir das Phänomen des Stalkings im Kontext von Kinderschutz und Suchthilfe in einer juristischen Fachzeitschrift publizieren. Zudem werden wir das Phänomen bei einer Fachtagung reflektieren." An anderer Stelle dieses gar merkwürdigen Beitrages ist von Cyberstalking die Rede. Verfasst wurden die seltsamen Zeilen  vom Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Wilschenbruch ist ein Ortsteil von Lüneburg.

Bei Cyberstalking handelt es sich um ein Stalkingverhalten, das sich eines vernetzten Computers bedient. Müsste sogleich die Frage lauten: Wer hat seinen Computer mit dem Computer der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch vernetzt?

Das wäre fürwahr ein schlimmer Internet-Finger, der laufend mails verfasst und so diese Therapeuten bei ihrem Kampf gegen Drogensucht stört. Angeblich sind es aber sogar mehrere Cyberstalker, die diese Einrichtung belästigen. Verurteilt wurden sie ebenso angeblich auch schon.

Nach diesen Urteilen googelt Kommissar Internet allerdings vergeblich. Auf "Cyberstalking gegen soziale Einrichtungen" reagiert diese Suchmaschine mit 321 Einträgen. Dazu gehört zwar auch der höchst merkwürdige Beitrag des Leiters der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, aber eine Meldung sozusagen aus unabhängiger Quelle findet man nirgends.

Sachdienliche Hinweise nimmt deswegen Kommissar Internet unter seiner mail-Adresse entgegen. Für mails von vernetzten Computern gilt: Die landen im Papierkorb.

Von langer Hand vorbereitet

Nun haben sie ihn fristlos entlassen

Mittwoch, 29. Juni 2011

Kinder nicht in Münster

29. Juni 2011
Haben es manchmal besser

Nein, das erzählt Kommissar Internet nicht dem Jugendamt von Münster. Sondern Jugendämtern, in denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifiziert sind und auf das Wohl von Kindern bedacht. In der Stadt, in der Kommissar Internet lebt, gibt es seit einem halben Jahr eine Einrichtung, die nicht Heim genannt werden will. In der werden Kleinkinder betreut. Eltern trainieren mit ihren Kleinen den Umgang. Bis die Probleme behoben oder nicht mehr so groß sind wie früher.

Nein, das erzählt Kommissar Internet nicht dem Jugendamt von Münster. Das verfolgt ganz andere Ziele. In der Stadt, in der Kommissar Internet lebt, gibt es diese Einrichtung, die zwar erst seit einem halben Jahr existiert, die es aber trotzdem schon geschafft hat, dass einige Kinder wieder in ihren Familien leben. Die sind auch nicht zwischenzeitlich in Pflegefamilien gesteckt worden. Weil dann eine Rückkehr zu den eigenen Eltern mit der Trennung von Pflegeeltern verbunden wäre, an die sich kleine Kinder schnell gewöhnen.

Nein, das erzählt Kommissar Internet nicht dem Jugendamt von Münster, vor den Toren der Stadt, in der Kommissar Internet lebt,  gibt es auch noch eine Einrichtung, die sich um ältere Kinder kümmert. Da läuft es genauso. Die leiblichen Eltern müssen nicht draußen vor der Tür bleiben, weil ihnen das Umgangsrecht von Richtern beschnitten worden ist.

Das erzählt Kommissar Internet nicht einmal dem Familiengericht von Münster und auch nicht jener Richterin, die schon zweimal einer Mutter mit fadenscheinigen Gründen einen Beistand verweigert hat. Denn diese Richterin gehört zum System in Münster. Das nach Auffassung eines Experten nach dem Prinzip arbeitet: Ist das Jugendamt von Münster der Auffassung, dass Eltern versagt haben, bekommen sie keine Chance mehr.

Nein, das erzählt Kommissar Internet nicht dem Jugendamt von Münster, zu dem auch ein Mitarbeiter gehört, der Gerichte nachweislich belogen hat. Denn man kann nicht einmal sicher sein, dass der morgen noch da ist. Denn: Die Jugendamtsmitarbeiterin, die den Stein ins Rollen gebracht hat und erst einmal Schwester von Bruder trennte, ist unauffindbar. Wo diese Mitarbeiterin geblieben ist, verrät im Jugendamt von Münster niemand.

Kommissar Internet hat´s erlebt. Ihm wurde über den Verbleib dieser Jugendamtsmitarbeiterin jede Auskunft verweigert. Deswegen verweigert Kommissar Internet dem Jugendamt von Münster auch jede Auskunft über Modelle, die durchaus nachahmenswert sind. Von Jugendämtern, in denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifiziert sind und auf das Wohl von Kindern bedacht.

Der Fall von Münster