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Sonntag, 4. August 2013

Sankt-Mauritz-Kinderheim (III)

Wo ist das Grab?

Ein Kind ist tot. Gestorben im Alter von zwei Monaten. Ist es da nicht Zeit, jeden Streit zu vergessen?  Wieder haben sich die Großeltern aus Salzbergen bei Kommissar Internet gemeldet. In einem Kommentar unter "Impressum". Sie möchten Abschied nehmen von ihrer Enkelin.

Erfüllt diesen Wunsch! Sagt ihnen, wo die Kleine beerdigt worden ist.

Zum Beginn der Serie

Sonntag, 21. Juli 2013

Sankt-Mauritz-Kinderheim (II)

Erst Gespräche - dann überall Rauswurf

Nun bekommt Kommissar Internet oft Post von einem Großvater aus Salzbergen. Auch Schreiben kann Therapie sein. Die Enkelin von Dieter G. ist in Münster im Sankt-Mauritz-Kinderheim im Alter von zwei Monaten gestorben. Heute fragt er sich: "Wie naiv müssen wir gewesen sein, als wir Hilfe beim Jugendamt von Rheine gesucht haben?"

Das erste Gespräch kurz vor der Geburt von Josephine sei noch positiv verlaufen, zwei Stunden habe es gedauert. Alles sei beim Jugendamt auf den Tisch gelegt worden: "Unsere Tochter hat sich ihre eigene Welt erschaffen und den Bezug zur Realität verloren." Auch der Vater des Kindes habe sich Sorgen gemacht, seine Familie ebenfalls. Im Sankt-Mauritz-Kinderheim hätten beide Familien Mutter und Kind sicher gewähnt. Der Kontakt der 21-Jährigen zu "falschen Freunden" sei jedoch nicht abgebrochen worden. Auf entsprechende Hinweise habe die Einrichtung mit einer Kontaktsperre für die Familien reagiert. Die Begründung sei gewesen: "Ihre Tochter ist volljährig. Sie darf selbst entscheiden, mit wem sie umgeht." In der Einrichtung habe die 21-Jährige mit dem Rauchen begonnen, ein Psychologin sei eingeschaltet worden.

Kommissar Internet hat im Netz von der Stiftung Kindergesundheit in München erfahren, dass 2008 in Deutschland 215 Babys den "plötzlichen Kindstod" gestorben sind. Das Risiko sei innerhalb von zehn Jahren von 0,79 pro 1000 Babys auf 0,31 pro 1000 gesunken. Die meisten Babys sterben zwischen dem zweiten und dem vierten Lebensmonat, Jungs häufiger als Mädchen. Zwei Drittel der Todesfälle ereignen sich im Winter. Eine Ursache kann Stress sein.

Für den auch das Jugendamt und das Sankt-Mauritz-Kinderheim gesorgt haben? Dieter G. berichtet: "Die Familie des Vaters von Josephine wollte die Betreuung der Kleinen übernehmen. Unsere Tochter hätte täglich dabei sein können. Das hätte auch eine Chance für die jungen Eltern sein können. Die Betreuer lehnten ab. Auch unser Vorschlag, dass wir uns am Wochenende um unsere Tochter und ihr Kind kümmern, wurde abgelehnt." Das Jugendamt habe auf weitere Hinweise so reagiert: "Ich wurde rausgeworfen."

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Das Jugendamt verweigert jede Stellungnahme mit Verweis auf den Datenschutz. Dieter G.: "Wir wissen noch nicht einmal, wo und wann Josephine beigesetzt wird."

Kommissar Internet weiß: Das Sankt-Mauritz-Kinderheim fischt nicht zum ersten Mal im Trüben. 2011 gibt es juristische Auseinandersetzungen einer Mutter mit dem Jugendamt von Münster-Kinderhaus. Der zuständige Jugendamtsmitarbeiter versichert den Gerichten, dass für die Tochter erst eine Pflegefamilie gesucht werde, wenn die Gerichtsverfahren beendet sind. Zu jener Zeit hat das Sankt-Mauritz-Kinderheim aber bereits den Kontakt möglicher Pflegeeltern mit der noch nicht Zweijährigen hergestellt. Das geht aus einer schriftlichen Notiz hervor. Für die Lügen des Jugendamtsmitarbeiters interessiert sich keins der Gerichte. Das Mädchen lebt heute noch bei diesen Pflegeeltern.

Bei einem Anruf im Oktober 2010 hat sich eine Heimmitarbeiterin bereits sehr merkwürdig verhalten. Sie erzählt Kommissar Internet: "Bei der Mutter stimmt noch viel mehr nicht. Das steht nicht alles in den Akten." Warum sich die Mitarbeiterin dieser Verleumdungsmethode bediente, war Kommissar Internet sofort klar. Dass sich ein Dritter um den Fall kümmert, sollte verhindert werden. Dieser Versuch ist missglückt.

Sankt-Mauritz-Kinderheim (III): Wo ist das Grab?









 

Freitag, 19. Juli 2013

Sankt-Mauritz-Kinderheim

Ein Baby ist tot

Kommissar Internet hat heute einen Anruf von einem Großvater bekommen. Er wies auf diesen Artikel hin:

"Das kleine Mädchen ist nur zwei Monate alt geworden. Ausgerechnet im Eltern-Kind-Haus der Jugendhilfeeinrichtung in St. Mauritz starb es. Der Großvater des Kindes erhebt jetzt schwere Vorwürfe. Er sagt, er habe das Jugendamt immer wieder auf die Probleme seiner Tochter hingewiesen."

Hier weiterlesen

Mit diesem Heim hat sich Kommissar Internet schon beschäftigt.

Beispielsweise hier

Und hier

Weitere Informationen folgen. Der Großvater sagt: "Wenn wir gewusst hätten, was passiert, hätten wir uns nie an das Jugendamt gewendet."

Sankt-Mauritz-Kinderheim (II): Erst Gespräche - dann Rauswürfe

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Analyse...

...eines sogenannten "Gutachtens"


Da beschäftige ich mich seit fünf Jahren mit Jugendämtern, Familiengerichten und Gutachtern, berate Eltern, helfe ihnen, so gut ich kann, obwohl ich mir gelegentlich auf nichts mehr einen Reim machen kann, weil sich sogar Scharlatane als Experten aufspielen dürfen – wenn man mir aber schon im Dezember 2007 verraten hätte, was ich jetzt weiß, hätte ich mich auch nie gewundert. Was ich jetzt weiß, ist: Bekommt man eine Richterstelle am Familiengericht von Münster, muss man nicht einmal lesen können. Man macht, was das Jugendamt sagt – und gut ist.

Ein Gutachten und ein Beschluss

Für die weitere Analyse wird Kommissar Internet ein anderes blog nutzen
23. Dezember 2012

Analyse des Gutachtens - Serie beginnt am 26. Dezember 2012
Hier lesen

Sonntag, 4. November 2012

Mütter in Münster (X)

Der nächste Termin vor dem Verwaltungsgericht in Münster

Dienstag um 11 Uhr beginnt vor dem Verwaltungsgericht in Münster eine öffentliche Verhandlung, Klägerin ist eine Mutter aus Costa Rica, die um ihre beiden Kinder kämpft, die ihr vor über drei Jahren (das Mädchen N.) und vor über zweieinhalb Jahren (der Junge J.) weggenommen worden sind. Erscheinen sollen auch der bis zum Umzug der Mutter nach Wilhelmshaven zuständige Jugendamtsmitarbeiter T. und die vorher zuständige Jugendamtsmitarbeiterin P., die sich seit dem ersten Kindesentzug verleugnen lässt.

Bei der ersten Verwaltungsgerichts-Verhandlung, über die Kommissar Internet bei Readers Edition berichtete, kniff T. Oder er war wieder einmal im Urlaub, wie bereits im Oktober 2010, als sich Kommissar Internet in den Fall einarbeitete. Auch im Dezember 2010 erholte sich T. gerade - wahrscheinlich vom Urlaub im Oktober - und schickte deshalb eine Vertretung zu einem Termin vor dem Familiengericht in Münster. Die in sich hineinschmunzelte, wenn sich Kommissar Internet kritisch mit der Arbeit von T. beschäftigte. Denn einiges ging nicht in den Kopf von Kommissar Internet. Wie nur hatte sich beispielsweise T. in einem Schriftstück an eines der mit dem Fall beschäftigten Gerichte darüber beschweren können, dass sich die Mutter im Oktober 2010 nicht bei ihm gemeldet habe, obwohl er doch angeblich im Urlaub war?

Merkwürdig ist auch das Tun des Sankt-Mauritz-Kinderheimes. Dabei handelt es sich um eine katholische Einrichtung. In Deutschland gibt es bekanntermaßen eine strikte Trennung zwischen Staat und Kirche. Wenn also das Sankt-Mauritz-Kinderheim Pflegeeltern ausbildet, dann mag das gut sein für katholische Geistliche, die ihre Kinder irgendwo unterbringen müssen, damit sie nicht von der Kanzel fliegen, aber doch sicherlich nicht für ein Mädchen, das bis heute noch nicht einmal getauft wurde, weil der Verfahrensbeistand Martina G.-F. aus Lüdinghausen eine Taufe der beiden Kinder als Gefährdung des Kindeswohls einstufte und so dafür sorgte, dass der Termin platzte.

In dem Heim fanden zwar eine Zeitlang die Besuchskontakte der Mutter und der Großmutter mit Kind und Enkelin statt, aber warum wurde diese Einrichtung auch mit der Vermittlung von Pflegeeltern betraut? Das geschehe mit Erfolg, teilte Martina G.-F. am 7. Februar 2011 dem Oberlandesgericht von Hamm mit, während der Jugendamtsmitarbeiter T. versicherte, bis zu einem Gerichtsbeschluss werde nichts in dieser Richtung unternommen. Die Erfolgsgeschichte verbreitete damals N., eine Mitarbeiterin des Sankt-Mauritz-Kinderheimes. Diese Geschichte war offenbar eine freie Erfindung, stellte im Sommer 2012 ein vom Familiengericht Münster bestellter Gutachter fest. Dem Mädchen sei es von Anfang an in der Pflegefamilie so schlecht gegangen, dass sich die Kleine aus dem "Hier und Jetzt" verabschiedet habe. Der Mutter das Kind zurückzugeben - auf diese Idee kam niemand...

Mütter in Münster (IX)


Freitag, 2. November 2012

Mütter in Münster (IX)

Mail an Familiengericht von Münster und an Oberbürgermeister

Guten Tag Heinz-Peter Tjaden !

Vielen Dank für Ihre Nachricht: S. gegen Stadt Münster

heutige mail an familiengericht in münster

Sehr geehrte Frau Richterin St.,

als Beistand von Frau S. bin ich gerade mit der Sichtung von Dokumenten aus dieser Familiensache beschäftigt, weil die Kindesmutter einen Termin mit dem jetzt hoffentlich zuständigen Jugendamt vereinbaren will.

Dabei fiel mir ein Eil-Fax des Verfahrensbeistandes Martina G.-F. vom 7. Februar 2011 an das Oberlandesgericht Hamm in die Hände. Damals belogen dieser Verfahrensbeistand und Herr T. vom Jugendamt Münster-Kinderhaus das Oberlandesgericht von Hamm und das Verwaltungsgericht von Münster geradezu systematisch. Jedem Gericht wurde etwas anderes versichert.

Martina G.-F. schrieb in jenem Fax, dass es nach Auskunft von Frau N. aus dem Sankt-Mauritz-Kinderheim "nunmehr Pflegeeltern" für N. gebe. N. reagiere "positiv auf die Pflegeeltern".

Der Gutachter, den Sie, Frau St,, in Ihrem Beschluss vom 15. Juli 2012 zitieren, berichtet dagegen, dass N. ihre Pflegeeltern von Anfang an heftig abgelehnt habe. Verliert dieser Gutachter nun auch seine so genannte "Erziehungsfähigkeit", weil er "Tatsachen" anders sieht als Jugendamt und Verfahrensbeistand? Oder darf er fortan keine Gutachten mehr erstellen?

Im Februar 2011 war es zudem nach Auffassung von Frau G.-F. "dringend" erforderlich, für N. eine Pflegefamilie zu finden. In der die Kleine inzwischen nun nur noch selten in einen tranceartigen Zustand verfällt? Gestatten Sie mir die Anmerkung, dass ich Ihren Beschluss als Ausdruck blanken Zynismus´ werte. Ihre größte Leistung in diesem Fall hat Frau G.-F. sicherlich abgeliefert, als sie die geplante Taufe von J. und N. als "Kindeswohlgefährdung" einstufte.

Für einen Wilhelmshavener sind die Berichte, die uns aus Münster ereilen, Nachrichten aus einer Parallelwelt.

Inzwischen legt mir Dr. K. von der Caritas Münster in seinem Bericht vom 5. Oktober 2012 sogar eine Äußerung in den Mund, die zwar vorzüglich in seine Darstellung passt, aber gar nicht von mir stammt. Ich habe Hilferufe einer Frau aus der Josefstraße gehört, dass die Kindesmutter nach einem tätlichen Angriff des Kindesvaters um Hilfe rief, begriff ich erst, als ich auf den Tatort zulief. Dort stand Dr. K. hilflos herum. Sobald ich die Vorladung von der Wilhelmshavener Polizei habe, werde ich das so zu Protokoll geben, wie ich den Hergang bereits am 3. Oktober 2012 ins Netz gestellt habe...

Mit freundlichen Grüßen


Heinz-Peter Tjaden Krumme Straße 1 26384 Wilhelmshaven


Die "Westfälischen Nachrichten" haben am 8. Januar 2011 über mich behauptet, meine Familie halte mich offenbar für etwas verwirrt. Allerdings wurde kein Familienmitglied befragt, was auch gar nicht möglich war, weil wir damals nach einem Zusammenbruch meiner Mutter um ihr Leben fürchteten und gar keine Zeit für Gespräche mit Dritten hatten. Geht es noch perverser?

Als Adresse haben Sie angegeben:
Heinz-Peter Tjaden
Krumme Straße 1
26384 Wilhelmshaven
Telefon: 04421809286
E-Mail: tjadenheinzpeter@aol.com

Freundliche Grüße,
Ihr Büro Oberbürgermeister


Anmerkung (nicht an den Oberbürgermeister und an das Familiengericht Münster verschickt): Als ich im November 2010 wegen dieses Falles das erste Mal in Münster war, besuchten wir auch die Kirchengemeinde der Mutter. Die Mutter spielte einer Mitarbeiterin und mir ein Handy-Video vor, das sie im Sankt-Mauritz-Kinderheim gemacht hatte. Die damals gut ein Jahr alte N. krabbelte fröhlich herum und quietschte immer wieder vor Vergnügen: "Mami..."

Die Kleine kam am 1. April 2011 in eine Pflegefamilie und hat sich dort laut Gutachten "aus dem Hier und Jetzt" verabschiedet. Auf die Idee, dass der Kleinen Mutter und Bruder fehlen, kommt niemand?

Mütter in Münster (VIII): Schlafen nach Umzug gut

Wo ist die Kleine?

28. Oktober 2012. Inzwischen fragt sich Kommissar Internet, ob die kleine N., geboren im Juni 2009, bei Pflegeeltern in Lüdinghausen oder in Oerkenschwick lebt.

29. Oktober 2012

Guten Tag Heinz-Peter Tjaden !


Vielen Dank für Ihre Nachricht: S. gegen Stadt Münster

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
 Frau S. hat heute mit dem Jugendamtsmitarbeiter T. telefoniert, weil sie morgen laut Gerichtsbeschluss Umgang mit ihrem Sohn hätte. Angeblich kann das wieder einmal nicht organisiert werden. Deshalb wird sich Frau S. auf Anraten eines Gerichtsvollziehers aus Wilhelmshaven am Mittwoch beim Wilhelmshavener Amtsgericht eine Verfügung mit Zwangsgeld und Haftbefehl besorgen, die sogleich umgesetzt wird. Der Gerichtsvollzieher ist mir persönlich bekannt.  Außerdem hat Herr T. in besagtem Telefongespräch Frau S. mitgeteilt, dass er keine Anträge an das Familiengericht von Münster mehr stellen dürfe.


Als Adresse haben Sie angegeben:
Heinz-Peter Tjaden
Krumme Straße 1
26384 Wilhelmshaven
Telefon: 04421809286
E-Mail: tjadenheinzpeter@aol.com


Freundliche Grüße,
Ihr Büro Oberbürgermeister


Die Kleine ist in NRW

2. November 2012. Das Jugendamt von Münster-Kinderhaus hat nun dem Wilhelmshavener Jugendamt mitgeteilt, dass die dreijährige Tochter von S. bei Pflegeeltern in Nordrhein-Westfalen lebt.

Samstag, 21. Januar 2012

Mütter in Münster

9. Januar 2012
Ein Mädchen ist inzwischen abhanden gekommen

Kommissar Internet fasst die Geschichten zweier Mütter aus Münster jetzt zusammen, denn in beiden Fällen führt die Spurensuche stets zu der Erkenntnis: Ist es auch Irrsinn, so hat es doch Methode. Ein Kind, fast drei Jahre alt, ist inzwischen abhanden gekommen und lebt wahrscheinlich in Stuttgart-Wangen. Deshalb hat das Stuttgarter Jugendamt soeben von Kommissar Internet die folgende Mitteilung bekommen:

"Zu meiner Person: Ich bin Redakteur und Schriftsteller in Wilhelmshaven, auf Einladung der Stadt Stuttgart habe ich am 20. September 2010 im Rathaus an einer Veranstaltung zum Weltkindertag teilgenommen. Außerdem steht mein Name auf einer "Anmeldung zur Taufe" in der Spanisch-katholischen Mission von Münster. Ich sollte Patenonkel werden von N. D. S., geboren am 9. Juni 2009, und ihres Bruders J. Damit war der Verfahrensbeistand der Kinder nicht einverstanden, die Taufe wurde in einem Schreiben an das Oberlandesgericht von Hamm als "Kindeswohlgefährdung" eingestuft.


N. D. ist der Mutter am 24. September 2009 weggenommen worden. Die Kleine lebte erst in einer Ersatzpflegefamilie, seit dem 1. April 2011 in einer Dauerpflegefamilie. Die Mutter und ich haben Hinweise, dass diese Pflegefamilie in Stuttgart-Wangen lebt.

Auf das Verhalten des Jugendamtes von Münster will ich hier nicht näher eingehen, sogar Lügen auf schriftlichem Wege scheinen dieser Behörde nicht fremd zu sein. Kommen wir einfach gleich zur letzten mir bekannten Ungereimtheit: Das Jugendamt von Münster begründete die Dauerpflegschaft für N. D. mit Hinweisen wie die Kleine lebe schon zu lange bei einer Ersatzpflegefamilie und müsse endlich einen festen Bezugspunkt haben. Die Mutter werde im Oktober 2011 mit der Dauerpflegefamilie bekannt gemacht.

Das ist nicht geschehen. Die Mutter erzählt mir, dass sie den Aufenthaltsort ihres Kindes N. D.  nur erraten kann.

Ich wäre Ihnen als Fast-Patenonkel sehr dankbar, wenn Sie zur Aufklärung beitragen könnten. Der im Jugendamt von Münster zuständige Mitarbeiter heißt T. J. lebt beim Kindesvater in Münster. Die Eltern sind nicht miteinader verheiratet."

Begriffen hat Kommissar Internet längst, dass eine Mutter aus Münster dem Jugendamt nicht sagen darf, dass sie um ihre Kinder kämpfen werde. Das mögen die überhaupt nicht.

Zwei andere Kinder leben im Sankt-Mauritz-Kinderheim. Die Mutter soll nun bei Telefongesprächen mit ihren Kindern nicht verraten, warum sie die Kleinen nicht besucht. Sonst werde der Telefonkontakt beendet. Weil die Kinder dann erfahren würden, dass die Mutter nicht zu Besuch kommen darf?

Siehe auch

21. Januar 2012
Antwort des Stuttgarter Jugendamtes

Ich beziehe mich auf Ihr mail an die Internetredaktion des Oberbürgermeisters, Herrn Dr. Schuster, vom 9. 1. 2012.

Zum Inhalt Ihres Mails können wir leider keinerlei Auskunft geben.

Bruno Pfeifle
Amtsleiter

Donnerstag, 24. November 2011

Mutter aus Münster (II)

24. November 2011
Die Kindeswohl-Gefährder

Was Eltern auch angestellt haben mögen, wenn der Staat eingreift, wenn also wir eingreifen, dann sollten Kinder nicht darunter leiden. Ist ein Satz, der im Jugendamt von Münster sicherlich nicht von jedem unterschrieben wird. Da werden Kinder getrennt, als habe man Angst davor, dass sich die Kleinen zusammentun und auf dem Idenbrockplatz oder in der Hafenstraße Demos veranstalten.

Inzwischen hat Kommissar Internet zudem den Eindruck, dass auch im Sankt-Mauritz-Kinderheim zu Münster nicht alle den einleitenden Satz unterschreiben würden. Ist eine Mutter anderer Meinung, wird ihr der Vorwurf einer verzerrten Wahrnehmung der Wirklichkeit gemacht. Das unterschreiben dann alle.  Um welche Mutter es sich dabei handelt, scheint nicht so wichtig zu sein. Der Vorwurf befindet sich in irgendeinem Schreibautomaten und wird ausgedruckt.

Münster ist auch anderswo. Beispielsweise in Lüneburg. Dort wird 1993 eine Einrichtung gegründet, die angeblich eine familienorientierte Drogentherapie macht. Der Leiter holt sich ein paar Leute ins Team, die sehr munter werden, wenn es um die Zerstörung von Familien geht. Die Frau dieses Herrn sitzt im Jugendamt, dieser Herr macht mit der Leiterin des Jugendamtes Vortragsreisen.

Anfang Juli 2011 wird der Leiter dieser Einrichtung fristlos entlassen. Drei Monate später tauchen im Internet Dokumente auf, die aus dieser Einrichtung stammen. Andere sind dem Dreckspatzen zugespielt worden. Bei dem Material handelt es sich um Erpresstes und um aus dem Zusammenhang Gerissenes.

Eine Analyse ergibt, dass in dem veröffentlichten Material Fehler auftauchen, die als Erster der ehemalige Leiter der Einrichtung gemacht hat. Er ist also dringend tatverdächtig. Gegen diesen Verdacht wehrt er sich bis heute nicht.

Ein Komplize sitzt in Burgdorf bei Hannover. Der Verdacht fällt auf einen ehemaligen CDU-Ratsherrn und Magazinmacher. Der wird von Betroffenen angeschrieben. Und hüllt sich bislang in Schweigen.

Sehr schweigsam sind auch die Kindeswohl-Gefährder in mehreren Jugendämtern, die den ehemaligen Leiter der Einrichtung unterstützt haben. Niemand zeigt Gesprächsbereitschaft mit Betroffenen, keiner kommt auf den Gedanken, dass man Fehler gestehen und abstellen muss.

Im Jugendamt von Lüneburg sitzen immer noch alle dort, wo sie immer gesessen haben. Wie in Münster, wo man nicht einmal den Wunsch äußern darf, dass ein Jugendamtsmitarbeiter, der mit bestimmten Eltern nicht zurecht kommt, ausgetauscht werden sollte, um festzustellen, ob  es dann besser läuft.

Die Kinder werden älter und werden irgendwann das Märchen von Jugendämtern, die gute Arbeit in ihrem Sinne leisten, nicht mehr glauben. In Münster und in Lüneburg je eher, desto besser!

Europa irritiert über Jugendämter

Offene mail an Günter Benning (Westfälische Nachrichten)

Samstag, 19. November 2011

Mutter aus Münster

19. November 2011
Und wieder: Sankt-Mauritz-Kinderheim

Vor einem Jahr hat sich eine Mutter aus Münster an Kommissar Internet gewendet. Die beiden Kinder sind Weihnachten wieder zu Hause, dachte der. Erst einmal sollten die beiden Kleinen getauft werden. Die Verfahrensbeiständin hatte etwas dagegen, stufte die geplante Taufe als "Kindeswohlgefährdung" ein. Ein Jugendamtsmitarbeiter belog das Familiengericht von Münster, das Verwaltungsgericht von Münster und das Oberlandesgericht von Hamm. Kümmerte niemanden.

Dann meldete sich ein Redakteur der "Westfälischen Nachrichten". Der sagte, dass er nach Beschäftigung mit diesem Fall sogar Angst um seine eigenen Kinder habe, die könnten ihm genauso weggenommen werden wie jener Mutter. Anfang 2011 schrieb er einen Artikel, behauptete, dass Kommissar Internet von der eigenen Familie für etwas verwirrt gehalten werde. Allerdings  hatte dieser Redakteur mit keinem einzigen Familienmitglied gesprochen.

Noch ein Lügenbold mehr, dachte Kommissar Internet, denn auch im Sankt-Mauritz-Kinderheim hatte er eine Lügnerin made in Münster kennengelernt. Nach ihrer Entlarvung verwies sie auf den Lügner aus dem Jugendamt. Der sei für alle zuständig, der einzige Gesprächspartner.

Jetzt hat sich bei Kommissar Internet eine zweite Mutter aus Münster gemeldet. Ihr wird eine verzerrte Wahrnehmung der Realität vorgeworfen. Wie der ersten Mutter. Außerdem fehle es ihr an Einfühlungsvermögen. Wie der ersten Mutter. Kooperativ sei sie auch nicht. Wie die erste Mutter.

Dann hat diese zweite Mutter noch erzählt, dass auch das Sankt-Mauritz-Kinderheim involviert sei. Das muss Kommissar Internet erst einmal verdauen. Aber über eins freut er sich wieder: Er wohnt nicht in Münster...Er lebt in einer Stadt ohne berüchtigtes Jugendamt.

Verschwunden in Münster

Die Kindeswohl-Gefährder