9. August 2010
Anonyme mail mit schweren Vorwürfen
Auf dem Schreibtisch von Kommissar Internet ist diese mail gelandet: "Bitte überprüfen Sie das ...-Kinderdorf in D. am A...see. Das hat es bitter nötig. Kinder werden geschlagen, religiös bekehrt, mißhandelt, psychisch eingeschüchtert und auch sexuell mißbraucht. Natürlich würden die das nie zugeben, ich weiß es aus sicherer Quelle und ich muss anonym aus bestimmten Gründen bleiben. würde Ihnen auch gern die Person nennen die Kinder sexuell mißbraucht, aber dann würden die wissen, wer dies gemeldet hat und das wäre fatal für mich und die sichere Quelle sowie noch eine andere Person."
Das sind schwere Vorwürfe, denen nachgegangen werden muss. Kommissar Internet hat deswegen das Landeskriminalamt von Bayern eingeschaltet. Die Einrichtung wurde um eine Stellungnahme gebeten.
16. August 2010
Keine Stellungnahme
Die Einrichtung antwortet nicht, bestätigt nicht einmal den Eingang meiner mail.
26. Oktober 2010
Kommissar Internet bei der Polizei in Wilhelmshaven
Wenn sie ein Protokoll aufnehme, glühe sie immer, weil "man sich ja anstrengt". Mit diesen Worten hat sich eine Wilhelmshavener Polizeikommissarin von Kommissar Internet nach einer einstündigen Vernehmung verabschiedet. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren gegen das Heim am A...see ein wegen des Verdachts "sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen". Das Aktenzeichen lautet BY 1280-004344-10/7.
Nach der Vernehmung vereinbarten die Polizeikommissarin und Kommissar Internet einen weiteren Termin für Freitag, den 29. Oktober, 11 Uhr.
27. Oktober 2010
Keine Reaktion
Kommissar Internet hat am 9. August 2010 noch nicht gewusst, wer ihm die mail schickte. Inzwischen weiß er das. Er informierte die Absenderin über die Vernehmung und den neuen Termin bei der Polizei in Wilhelmshaven. Dann wird er den Namen zu Protokoll geben. Und den Namen einer weiteren Informantin auch. Die mail-Absenderin hat bislang auf die neue Situation nicht reagiert. Handelt es sich hier um eine strafbare falsche Anschuldigung?
1. Januar 2011
Merkwürdiger Verein
Wieder ist ein Jahr vergangen - in dem es Kommissar Internet mit einem merkwürdigen Verein zu tun bekam. Der nennt sich Europäische Vereinigung für Kinderrechte und ist am 10. Juli 2010 ins Vereinsregister eingetragen worden. Eines der Vorstandsmitglieder ist inzwischen in Ungnade gefallen, als Vizepräsident gibt sich nun jemand aus, der laut Registereintragung gar nicht zum Vorstand gehört...
Über Kommissar Internet wird derweil so mancher Unsinn erzählt. Mit seiner Strafanzeige auf Basis einer anonymen mail habe er das Zuhause von 300 Heimkindern gefährdet. So soll vom Thema abgelenkt werden?
Beim zweiten Kripo-Termin hat Kommissar Internet Zeugen benannt. Dazu gehört jenes Vorstandsmitglied, das inzwischen in der Europäischen Vereinigung für Kinderrechte nicht mehr gern gesehen ist. Aus welchen Gründen auch immer.
Dieses Vorstandsmitglied hatte Kommissar Internet vor dem zweiten Kripo-Termin per mail mitgeteilt, dass es Beweise für die Vorwürfe gegen das Heim gebe. Diese mail befindet sich jetzt in der Akte.
Kommissar Internet hat bei der Kripo übrigens gar keinen Verdacht geäußert. Er gab nur Informationen weiter, weil das seine Pflicht ist. Offenbar handelt es sich auf der anderen Seite um einen leichtfertigen Umgang mit Behauptungen. Mehr wird die Staatsanwaltschaft in Erfahrung bringen - dass nun jenes Vorstandsmitglied versucht, die Schuld bei anderen zu suchen, ändert nichts. Ist nur ein Ablenkungsmanöver, mit dem sich Staatsanwälte nicht beschäftigen. Die kümmern sich - wenn sie ihre Arbeit ordentlich machen - um Fakten.
20. Januar 2011
Ermittlungsverfahren eingestellt
Die Augsburger Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren eingestellt (Az. 209 UJs 200104/11). Begründung: Ein Täter konnte nicht ermittelt werden, Zeugen oder objektive Beweismittel gibt es nicht.
Posts mit dem Label Kinderdorf Sankt Josef werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kinderdorf Sankt Josef werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 20. Januar 2011
Samstag, 24. Januar 2009
OLG Düsseldorf antwortet nicht
24. Januar 2009
Keine Antworten vom Oberlandesgericht
„Die Beerdigung der Leiche des Raymund Beckers, 25. 12. 1957, in Wuppertal, wird genehmigt. Die etwaige Feuerbestattung wird für unbedenklich erachtet.“ Steht im Beerdigungsschein des Arztes. Und: Erforderlich sei aber noch eine Obduktion. Darauf wird verzichtet.
Endgültig zu den Akten gelegt wird der angebliche Selbstmord des 37-Jährigen vor dem Kinderdorf Sankt Josef in Dalheim am 25. August 2008. Begründung: Für das Düsseldorfer Oberlandesgericht (OLG) ergeben sich aus dem Wiederaufnahmeersuchen des Bruders keine neuen Verdachtsmomente für eine Gewalttat am 3. September 1995. Allerdings: Wann Raymund Beckers gestorben ist, gehört zu den immer noch ungeklärten Fragen. Elf Jahre später verlegt der Heimleiter vor laufender WDR-Kamera den Todeszeitpunkt in die Mitternachtsstunden. Dem widersprechen alle Zeugenaussagen, die Polizeiprotokolle und der Arztbericht.
Fast fünf Monate sind inzwischen vergangen, seit der von dem Wilhelmshavener Redakteur Heinz-Peter Tjaden erfundene Kommissar Internet deswegen bei der OLG-Pressestelle mit fünf Fragen öffentlich noch einmal nachgehakt hat. Antworten bekam er nicht.
Inhalt der Fragen: Mit 300 Mark in der Tasche hat Raymund Beckers am 2. September 1995 gegen 20.30 Uhr seine Wohnung in Wegberg verlassen. Als sein Tod festgestellt wurde, hatte er noch 50 Pfennig. Der Taxifahrer sagte später aus: „Wir sind gegen 23.15 Uhr angekommen.“ Er habe seinem Fahrgast aus dem Auto helfen müssen, so betrunken sei der gewesen.
Eine Stunde später klingelte Raymund Beckers an der Heimtür. Auch dafür gab es mehrere Zeugen. Ein Heimkind öffnete dem 37-Jährigen, in einem Aufenthaltsraum saßen mehrere Heimkinder, denen Raymund Beckers erzählte, er habe als Kind hier gelebt. Die Kleidung des Überraschungsgastes war ein wenig verschmutzt, stellte eine Erzieherin fest, die dazu kam. Sie roch auch eine Alkoholfahne - und schickte den Betrunkenen wieder weg. Danach vergingen um die vier Stunden, bis der Tote an einem Baum erhängt gefunden wurde. Haben Zeugen, die Polizei und der Arzt festgehalten - der Heimleiter aber nicht.
Auch diese Fragen von Kommissar Internet sind von der OLG-Pressestelle bis heute nicht beantwortet worden: „Eine Erzieherin schickte Raymund Beckers wieder weg, obwohl sie bemerkte, dass der Besucher betrunken war. Offenbar hat sie ihn nicht einmal gefragt, wie er wieder nach Hause kommt. Wie beurteilen Sie das Verhalten dieser Erzieherin?“
Keine Antworten vom Oberlandesgericht
„Die Beerdigung der Leiche des Raymund Beckers, 25. 12. 1957, in Wuppertal, wird genehmigt. Die etwaige Feuerbestattung wird für unbedenklich erachtet.“ Steht im Beerdigungsschein des Arztes. Und: Erforderlich sei aber noch eine Obduktion. Darauf wird verzichtet.
Endgültig zu den Akten gelegt wird der angebliche Selbstmord des 37-Jährigen vor dem Kinderdorf Sankt Josef in Dalheim am 25. August 2008. Begründung: Für das Düsseldorfer Oberlandesgericht (OLG) ergeben sich aus dem Wiederaufnahmeersuchen des Bruders keine neuen Verdachtsmomente für eine Gewalttat am 3. September 1995. Allerdings: Wann Raymund Beckers gestorben ist, gehört zu den immer noch ungeklärten Fragen. Elf Jahre später verlegt der Heimleiter vor laufender WDR-Kamera den Todeszeitpunkt in die Mitternachtsstunden. Dem widersprechen alle Zeugenaussagen, die Polizeiprotokolle und der Arztbericht.
Fast fünf Monate sind inzwischen vergangen, seit der von dem Wilhelmshavener Redakteur Heinz-Peter Tjaden erfundene Kommissar Internet deswegen bei der OLG-Pressestelle mit fünf Fragen öffentlich noch einmal nachgehakt hat. Antworten bekam er nicht.
Inhalt der Fragen: Mit 300 Mark in der Tasche hat Raymund Beckers am 2. September 1995 gegen 20.30 Uhr seine Wohnung in Wegberg verlassen. Als sein Tod festgestellt wurde, hatte er noch 50 Pfennig. Der Taxifahrer sagte später aus: „Wir sind gegen 23.15 Uhr angekommen.“ Er habe seinem Fahrgast aus dem Auto helfen müssen, so betrunken sei der gewesen.
Eine Stunde später klingelte Raymund Beckers an der Heimtür. Auch dafür gab es mehrere Zeugen. Ein Heimkind öffnete dem 37-Jährigen, in einem Aufenthaltsraum saßen mehrere Heimkinder, denen Raymund Beckers erzählte, er habe als Kind hier gelebt. Die Kleidung des Überraschungsgastes war ein wenig verschmutzt, stellte eine Erzieherin fest, die dazu kam. Sie roch auch eine Alkoholfahne - und schickte den Betrunkenen wieder weg. Danach vergingen um die vier Stunden, bis der Tote an einem Baum erhängt gefunden wurde. Haben Zeugen, die Polizei und der Arzt festgehalten - der Heimleiter aber nicht.
Auch diese Fragen von Kommissar Internet sind von der OLG-Pressestelle bis heute nicht beantwortet worden: „Eine Erzieherin schickte Raymund Beckers wieder weg, obwohl sie bemerkte, dass der Besucher betrunken war. Offenbar hat sie ihn nicht einmal gefragt, wie er wieder nach Hause kommt. Wie beurteilen Sie das Verhalten dieser Erzieherin?“
Labels:
Dalheim,
Kinderdorf Sankt Josef,
Wegberg
3. September 1995
2. September 2008
Kommissar Internet auf Spurensuche
Europas größte Filmzeitschrift „Cinema“ erscheint mit einem Titelbild, auf dem Kevin Kostner das Wasser bis zum Hals steht, berichtet wird über Chaos bei den Dreharbeiten zum Film „Waterworld“, Rosamunde Pilcher veröffentlicht den Roman „September“, Bundeskanzler Helmut Kohl äußert Unverständnis für das Kruzifix-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das Box-Idol Max Schmeling feiert seinen 90. Geburtstag, der Wettergott spielt verrückt, Sonne, Wolken und Regen wechseln sich ab, die Temperaturen liegen zwischen 16 und 25 Grad. So ist der September des Jahres 1995.
René K., der seit 13 Jahren im Jugenddorf Sankt Josef in Dalheim lebt, wird von einem Freund mit dem Auto zum Heim gefahren. Es ist der 3. September 1995, 4.30 Uhr, als sie auf den Zufahrtsweg abbiegen. Im Scheinwerferlicht sieht Rene K. nach seiner Aussage einen Mann, der an einem Baum hängt. Er alarmiert die Erzieherin S. Sie ruft die Polizei an.
Polizeibeamte fahren zum Kinderdorf
In Erkelenz steigen die Polizeibeamten S. und H. in einen Streifenwagen und fahren zum Kinderdorf. Erwartet werden sie von Rene K. und von der Erzieherin S. Später vermerken sie in ihrem Einsatzbericht: „An einem Baum auf dem Zufahrtsweg zum Kinderdorf hatte sich eine männliche Person an einem Ledergürtel stranguliert.“
Bei dieser männlichen Person handelt es sich um Raymund Beckers, geboren am 25. Dezember 1957 in Wuppertal, der von 1959 bis 1972 im Jugenddorf Sankt Josef in Dalheim gelebt hat.
Die beiden Polizeibeamten schneiden mit einem Messer den Gürtel durch. Der Ast befindet sich in einer Höhe von 160 Zentimetern, die Beine des Toten sind angewinkelt. S. und H. durchsuchen die Leiche, sie finden keinen Ausweis, dafür aber eine Bescheinigung von einem Arbeitsamt und zwei Schlüssel.
Nächtlicher Besuch
Der Bereitschaftsarzt Dr. H. stellt den Tod von Raymund Beckers fest. Die Erzieherin S. gibt zu Protokoll: „Der Beckers kam am 3. September 1995 gegen 0.15 Uhr ins Kinderdorf und gab an, dort einen Besuch machen zu wollen. Er war stark alkoholisiert. Da ich die Person nicht kannte, schickte ich sie fort. Dieser Aufforderung kam der B. sofort nach.“ Auch Rene K. sagt aus, dass er den Toten nicht kenne.
Die beiden Polizeibeamten S. und H. fahren zur inzwischen ermittelten Adresse von Raymund Beckers, sie öffnen mit den beiden Schlüsseln, die sie bei der Leiche gefunden haben, die Eingangstür zum Mehrfamilienhaus in Wegberg und die Tür zur Parterrewohnung. In der Wohnung treffen sie Dieter E. an. Der 57-Jährige erklärt: „Ich bin der Hauptmieter. Raymund Beckers hat bei mir zur Untermiete gewohnt.“
S. und H. durchsuchen das Zimmer des Toten, auch dort finden sie keinen Ausweis oder Fotos. Dieter E. sagt dazu: „Herr Beckers hat keine Verwandten. Seinen Ausweis hat er verloren.“
Der 3. September 1995 ist ein Sonntag. Als der zuständige Kriminalbeamte am Tatort eintrifft, sind die beiden Polizeibeamten S. und H. noch dort, außerdem der Bereitschaftsarzt Dr. H. und der Leiter des Kinderdorfes Georg W.
Siehe auch
Kommissar Internet auf Spurensuche
Europas größte Filmzeitschrift „Cinema“ erscheint mit einem Titelbild, auf dem Kevin Kostner das Wasser bis zum Hals steht, berichtet wird über Chaos bei den Dreharbeiten zum Film „Waterworld“, Rosamunde Pilcher veröffentlicht den Roman „September“, Bundeskanzler Helmut Kohl äußert Unverständnis für das Kruzifix-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das Box-Idol Max Schmeling feiert seinen 90. Geburtstag, der Wettergott spielt verrückt, Sonne, Wolken und Regen wechseln sich ab, die Temperaturen liegen zwischen 16 und 25 Grad. So ist der September des Jahres 1995.
René K., der seit 13 Jahren im Jugenddorf Sankt Josef in Dalheim lebt, wird von einem Freund mit dem Auto zum Heim gefahren. Es ist der 3. September 1995, 4.30 Uhr, als sie auf den Zufahrtsweg abbiegen. Im Scheinwerferlicht sieht Rene K. nach seiner Aussage einen Mann, der an einem Baum hängt. Er alarmiert die Erzieherin S. Sie ruft die Polizei an.
Polizeibeamte fahren zum Kinderdorf
In Erkelenz steigen die Polizeibeamten S. und H. in einen Streifenwagen und fahren zum Kinderdorf. Erwartet werden sie von Rene K. und von der Erzieherin S. Später vermerken sie in ihrem Einsatzbericht: „An einem Baum auf dem Zufahrtsweg zum Kinderdorf hatte sich eine männliche Person an einem Ledergürtel stranguliert.“
Bei dieser männlichen Person handelt es sich um Raymund Beckers, geboren am 25. Dezember 1957 in Wuppertal, der von 1959 bis 1972 im Jugenddorf Sankt Josef in Dalheim gelebt hat.
Die beiden Polizeibeamten schneiden mit einem Messer den Gürtel durch. Der Ast befindet sich in einer Höhe von 160 Zentimetern, die Beine des Toten sind angewinkelt. S. und H. durchsuchen die Leiche, sie finden keinen Ausweis, dafür aber eine Bescheinigung von einem Arbeitsamt und zwei Schlüssel.
Nächtlicher Besuch
Der Bereitschaftsarzt Dr. H. stellt den Tod von Raymund Beckers fest. Die Erzieherin S. gibt zu Protokoll: „Der Beckers kam am 3. September 1995 gegen 0.15 Uhr ins Kinderdorf und gab an, dort einen Besuch machen zu wollen. Er war stark alkoholisiert. Da ich die Person nicht kannte, schickte ich sie fort. Dieser Aufforderung kam der B. sofort nach.“ Auch Rene K. sagt aus, dass er den Toten nicht kenne.
Die beiden Polizeibeamten S. und H. fahren zur inzwischen ermittelten Adresse von Raymund Beckers, sie öffnen mit den beiden Schlüsseln, die sie bei der Leiche gefunden haben, die Eingangstür zum Mehrfamilienhaus in Wegberg und die Tür zur Parterrewohnung. In der Wohnung treffen sie Dieter E. an. Der 57-Jährige erklärt: „Ich bin der Hauptmieter. Raymund Beckers hat bei mir zur Untermiete gewohnt.“
S. und H. durchsuchen das Zimmer des Toten, auch dort finden sie keinen Ausweis oder Fotos. Dieter E. sagt dazu: „Herr Beckers hat keine Verwandten. Seinen Ausweis hat er verloren.“
Der 3. September 1995 ist ein Sonntag. Als der zuständige Kriminalbeamte am Tatort eintrifft, sind die beiden Polizeibeamten S. und H. noch dort, außerdem der Bereitschaftsarzt Dr. H. und der Leiter des Kinderdorfes Georg W.
Siehe auch
Aussagen und Untersuchungen
2. September 2008
Ein Fremder klingelt an der Heimtür
„Es handelt sich hierbei um die Zufahrt zum Kinderdorf Sankt Josef in Dalheim, ohne Straßenbezeichnung, die von der Straße Hessenfeld entlang des Friedhofs führt“, schreibt der zuständige Kriminalbeamte in seinem Bericht über die „Todesermittlungssache Beckers, Raymund, 25. 12. 57“. Als er dort angekommen sei, habe unter dem zweitletzten Baum vor der Einfahrt zum Kinderdorf eine männliche Leiche gelegen, der Lederleibriemen um den Hals des Toten sei fest zugezogen gewesen. Weiter schreibt er: „Der dazugehörende zweite Teil ist um den Ast eines Laubbaumes geknotet, der 1,60 m über dem Erdboden waagerecht ragt.“ Auf Seite 2 notiert dieser Kriminalbeamte, dass der Tote mit Schuhen 178 Zentimeter groß sei.
Bekleidet ist Raymund Beckers am 3. September 1995 mit einer ärmellosen Jacke, einem langärmeligen Hemd, einem T-Shirt und einer Jeans, er trägt weiße Socken mit rot-blauen Streifen und Schuhe mit Kreppsohlen. Am Hals des Toten stellt der Kriminalbeamte „oberflächliche Abdrücke des Gürtelmusters“ fest, rechts neben dem Kehlkopf entdeckt er das Muster der Gürtelschnalle, das ebenfalls nur oberflächlich zu sehen sei. Er fügt hinzu: „Eine genaue Führung bzw. genaue Abdrücke des Gürtels sind oberflächlich nicht zu sehen; oberflächliche Rötungen sind rund um den Hals erkennbar. Leichenstarre oder -flecken nicht vorhanden.“
Wann ist er gestorben?
Dazu findet man im Netz diese Informationen: „Die Totenstarre beginnt bei Zimmertemperatur nach etwa 1 bis 2 Stunden an den Augenlidern, Kaumuskeln (2 bis 4 Stunden) und kleinen Gelenken, danach setzt sie ein an Hals, Nacken und weiter körperabwärts und ist nach 14 bis 18 Stunden voll ausgeprägt (bei Hitze schneller, bei Kälte langsamer). Diese Reihenfolge, beschrieben durch die Nysten-Regel, findet sich jedoch nur in etwa 50 Prozent der Fälle.“
In dem Totenschein, den Dr. H. aus Wegberg am 3. September 1995 ausstellt, gibt es keine Angabe zum Sterbedatum, ein Kreuz macht dieser Arzt bei „Datum und Uhrzeit der Leichenauffindung“ und füllt die entsprechenden Kästchen mit „030905 0500“. Bei der Todesart kreuzt er an: „Ungeklärt, ob natürlicher oder nicht natürlicher Tod. Obduktion erforderlich“.
Der zuständige Kriminalbeamte untersucht Raymund Beckers am Fundort weiter und findet keine äußeren Verletzungen. Als Fundsachen zählt er auf: ein blaues Einwegfeuerzeug, ein 50-Pfennig-Stück, zwei Schlüssel, eine schwarze Herrengeldbörse mit einer Telefonkarte, einer Taxikarte und einer Besucherkarte des Arbeitsamtes in Erkelenz, eine Herrenarmbanduhr und ein kleiner Ring.
Fremden wieder weggeschickt
Anschließend befragt dieser Kriminalbeamte die Erzieherin S. und René K., der seit 13 Jahren in dem Jugenddorf Sankt Josef lebt und die Leiche im Scheinwerferlicht eines Autos, mit dem er gegen 4.30 Uhr vor dem Heim angekommen ist, gesehen haben will.
Die Erzieherin sagt aus, dass jemand am 3. September 1995 gegen 0.15 Uhr an der Haustür geklingelt habe, geöffnet habe der 17-jährige Heiminsasse Markus H. Raymund Beckers, der für alle ein Unbekannter gewesen sei, habe im Aufenthaltsraum drei Heimkinder angetroffen. Als sie in diesen Raum gekommen sei, habe der Fremde gesagt: „Ich wollte euch mal besuchen.“ Ihre Antwort sei gewesen: „Das ist um diese Zeit wohl nicht angebracht. Verlassen Sie bitte das Haus.“
Dann sei dies geschehen: Raymund Beckers bittet um eine Zigarette, er bekommt aber keine, die Erzieherin S. bemerkt an der Kleidung des offenbar Betrunkenen getrocknetes Gras, der Besucher steht auf und lässt sich von S. zur Tür bringen. Ärger gibt es nicht.
René K. gibt zu Protokoll, dass sein Fahrer und er nicht zu dem Mann am Baum gegangen seien, er habe vielmehr die Erzieherin S. informiert. Festzuhalten bleibt: Raymund Beckers hat das Heim gegen halb eins wieder verlassen, vier Stunden später taucht sein Körper im Scheinwerferlicht eines Autos auf.
Siehe auch
Ein Fremder klingelt an der Heimtür
„Es handelt sich hierbei um die Zufahrt zum Kinderdorf Sankt Josef in Dalheim, ohne Straßenbezeichnung, die von der Straße Hessenfeld entlang des Friedhofs führt“, schreibt der zuständige Kriminalbeamte in seinem Bericht über die „Todesermittlungssache Beckers, Raymund, 25. 12. 57“. Als er dort angekommen sei, habe unter dem zweitletzten Baum vor der Einfahrt zum Kinderdorf eine männliche Leiche gelegen, der Lederleibriemen um den Hals des Toten sei fest zugezogen gewesen. Weiter schreibt er: „Der dazugehörende zweite Teil ist um den Ast eines Laubbaumes geknotet, der 1,60 m über dem Erdboden waagerecht ragt.“ Auf Seite 2 notiert dieser Kriminalbeamte, dass der Tote mit Schuhen 178 Zentimeter groß sei.
Bekleidet ist Raymund Beckers am 3. September 1995 mit einer ärmellosen Jacke, einem langärmeligen Hemd, einem T-Shirt und einer Jeans, er trägt weiße Socken mit rot-blauen Streifen und Schuhe mit Kreppsohlen. Am Hals des Toten stellt der Kriminalbeamte „oberflächliche Abdrücke des Gürtelmusters“ fest, rechts neben dem Kehlkopf entdeckt er das Muster der Gürtelschnalle, das ebenfalls nur oberflächlich zu sehen sei. Er fügt hinzu: „Eine genaue Führung bzw. genaue Abdrücke des Gürtels sind oberflächlich nicht zu sehen; oberflächliche Rötungen sind rund um den Hals erkennbar. Leichenstarre oder -flecken nicht vorhanden.“
Wann ist er gestorben?
Dazu findet man im Netz diese Informationen: „Die Totenstarre beginnt bei Zimmertemperatur nach etwa 1 bis 2 Stunden an den Augenlidern, Kaumuskeln (2 bis 4 Stunden) und kleinen Gelenken, danach setzt sie ein an Hals, Nacken und weiter körperabwärts und ist nach 14 bis 18 Stunden voll ausgeprägt (bei Hitze schneller, bei Kälte langsamer). Diese Reihenfolge, beschrieben durch die Nysten-Regel, findet sich jedoch nur in etwa 50 Prozent der Fälle.“
In dem Totenschein, den Dr. H. aus Wegberg am 3. September 1995 ausstellt, gibt es keine Angabe zum Sterbedatum, ein Kreuz macht dieser Arzt bei „Datum und Uhrzeit der Leichenauffindung“ und füllt die entsprechenden Kästchen mit „030905 0500“. Bei der Todesart kreuzt er an: „Ungeklärt, ob natürlicher oder nicht natürlicher Tod. Obduktion erforderlich“.
Der zuständige Kriminalbeamte untersucht Raymund Beckers am Fundort weiter und findet keine äußeren Verletzungen. Als Fundsachen zählt er auf: ein blaues Einwegfeuerzeug, ein 50-Pfennig-Stück, zwei Schlüssel, eine schwarze Herrengeldbörse mit einer Telefonkarte, einer Taxikarte und einer Besucherkarte des Arbeitsamtes in Erkelenz, eine Herrenarmbanduhr und ein kleiner Ring.
Fremden wieder weggeschickt
Anschließend befragt dieser Kriminalbeamte die Erzieherin S. und René K., der seit 13 Jahren in dem Jugenddorf Sankt Josef lebt und die Leiche im Scheinwerferlicht eines Autos, mit dem er gegen 4.30 Uhr vor dem Heim angekommen ist, gesehen haben will.
Die Erzieherin sagt aus, dass jemand am 3. September 1995 gegen 0.15 Uhr an der Haustür geklingelt habe, geöffnet habe der 17-jährige Heiminsasse Markus H. Raymund Beckers, der für alle ein Unbekannter gewesen sei, habe im Aufenthaltsraum drei Heimkinder angetroffen. Als sie in diesen Raum gekommen sei, habe der Fremde gesagt: „Ich wollte euch mal besuchen.“ Ihre Antwort sei gewesen: „Das ist um diese Zeit wohl nicht angebracht. Verlassen Sie bitte das Haus.“
Dann sei dies geschehen: Raymund Beckers bittet um eine Zigarette, er bekommt aber keine, die Erzieherin S. bemerkt an der Kleidung des offenbar Betrunkenen getrocknetes Gras, der Besucher steht auf und lässt sich von S. zur Tür bringen. Ärger gibt es nicht.
René K. gibt zu Protokoll, dass sein Fahrer und er nicht zu dem Mann am Baum gegangen seien, er habe vielmehr die Erzieherin S. informiert. Festzuhalten bleibt: Raymund Beckers hat das Heim gegen halb eins wieder verlassen, vier Stunden später taucht sein Körper im Scheinwerferlicht eines Autos auf.
Siehe auch
Labels:
Dalheim,
Jugenddorf,
Kinderdorf Sankt Josef,
Leichenstarre,
Totenschein,
Wegberg
Wo sind die 300 Mark geblieben?
2. September 2008
Ausweis gefunden oder nicht?
„Es wurde kein Ausweis gefunden“, halten die beiden Polizeibeamten S. und H. fest, auch der zuständige Kriminalbeamte identifiziert den Toten lediglich aufgrund einer Besucherkarte des Arbeitsamtes in Erkelenz. Dennoch kreuzt der Arzt Dr. H. aus Wegberg im Totenschein für Raymund Beckers bei „Identifikation der Person“ das Kästchen „Nach Einsicht in Personalausweis/Reisepaß“ an. Zum Geburtsort des Toten merkt er an „nicht bekannt“. In jedem deutschen Pass steht aber auch der Geburtsort.
Doch um den Tod des ehemaligen Heimkindes ranken sich weitere Merkwürdigkeiten. Ein zweiter Kriminalbeamter macht sich noch am 3. September 1995 auf Spurensuche und spricht in Wegberg mit dem Vermieter des Erhängten Hans-Dieter E., mit einem Taxiunternehmen in Wegberg-Watern, mit dem Heimleiter und der Erzieherin S., er telefoniert mit der ehemaligen Freundin von Raymund Beckers in Schwalmtal und mit der Mutter des Toten in Altmyhl, er geht in die Leichenhalle und besucht die Gaststätte in Dalheim, in der Raymund Beckers eingekehrt ist.
Daraus ergibt sich folgendes Bild: Raymund Beckers greift am 2. September 1995 immer wieder zur Flasche. Auf einer Baustelle in Mönchengladbach leert er drei oder vier Flaschen Bier, zu Hause trinkt er die gleiche Menge, dazu Mariacron, gegen 20.30 Uhr klingelt bei der ehemaligen Freundin von Raymund Beckers das Telefon, am Apparat ist der Vermieter Hans-Dieter E., der den Hörer an seinen Untermieter weiter reicht. Sie teilt ihrem Ex-Freund mit: „Deine Tochter Bianca will dich nie wieder sehen, wenn du die Geschenke, die du ihr gemacht hast, wieder haben willst.“ Die beiden vereinbaren einen Termin für den nächsten Tag.
Danach ruft sich Raymund Beckers ein Taxi und leiht sich bei seinem Vermieter 100 Mark, obwohl er bereits über 200 Mark verfügt. Dennoch finden die beiden Polizeibeamten S. und H. rund achteinhalb Stunden später bei dem Toten nur 50 Pfennig, kurz vor Mitternacht lässt sich Raymund Beckers mit einem Taxi zum Jugenddorf Sankt Josef in Dalheim fahren und kann die Fahrt nicht bezahlen, weil er statt der geforderten sechs Mark nur noch drei Mark bei sich hat?
Die erste Taxifahrt verläuft chaotisch. Raymund Beckers steigt ein und will nach Mönchengladbach, nach fünf Minuten überlegt er es sich anders und nennt als Ziel Dalheim. Unterwegs kommt es zu einem Stopp in Klinkum, dort geht er zu einem Kiosk und zum zweiten Mal in eine Telefonzelle, um jemanden anzurufen.
Die Taxifahrt endet vor dem Dalheimer Hof, Raymund Beckers ist betrunken und erzählt in der Gaststätte, dass er vor 30 Jahren in Dalheim im Kinderdorf gewohnt habe, nach einem Glas Bier lässt er sich erneut ein Taxi rufen, schickt den Fahrer aber wieder weg, er setzt sich zu einem Gast, spielt mit ihm Karten und spendiert eine Lokalrunde.
Die Uhr zeigt 23.15 Uhr, als sich Raymund Beckers wieder ein Taxi rufen lässt und mit ihm zum Jugenddorf Sankt Josef fährt. Der Fahrer muss ihm aus dem Auto helfen und auf einen Teil des Fahrgeldes verzichten. Es ist Mitternacht, als Raymund Beckers zum Jugenddorf torkelt. Auf dem Weg dorthin muss er hingefallen sein, anders sind die Grasspuren, die von der Erzieherin S. an seiner Kleidung entdeckt worden sind, wohl kaum zu erklären.
Obwohl der Bericht des zweiten Kriminalbeamten sehr ausführlich ist, fehlen wichtige Angaben zum Verbleib der 300 Mark, die Raymund Beckers beim Verlassen seiner Bleibe in Wegberg gegen 20.30 Uhr bei sich gehabt haben soll. Interessant zu wissen wäre, wie viel die erste Taxifahrt gekostet hat, was er am Kiosk in Klinkum kaufte (Zigaretten?) und wie hoch seine Zeche im Dalheimer Hof war. Und wen hat Raymund Beckers von unterwegs angerufen? Seine Ex-Freundin kann es nicht gewesen sein, sie berichtet nur von einem Anruf, seine Mutter auch nicht, denn sonst hätte der Kriminalbeamte das vermerkt, das Jugenddorf Sankt Josef in Dalheim ebenfalls nicht, denn sonst wäre sein Besuch nicht so überraschend gekommen.
Siehe auch
Ausweis gefunden oder nicht?
„Es wurde kein Ausweis gefunden“, halten die beiden Polizeibeamten S. und H. fest, auch der zuständige Kriminalbeamte identifiziert den Toten lediglich aufgrund einer Besucherkarte des Arbeitsamtes in Erkelenz. Dennoch kreuzt der Arzt Dr. H. aus Wegberg im Totenschein für Raymund Beckers bei „Identifikation der Person“ das Kästchen „Nach Einsicht in Personalausweis/Reisepaß“ an. Zum Geburtsort des Toten merkt er an „nicht bekannt“. In jedem deutschen Pass steht aber auch der Geburtsort.
Doch um den Tod des ehemaligen Heimkindes ranken sich weitere Merkwürdigkeiten. Ein zweiter Kriminalbeamter macht sich noch am 3. September 1995 auf Spurensuche und spricht in Wegberg mit dem Vermieter des Erhängten Hans-Dieter E., mit einem Taxiunternehmen in Wegberg-Watern, mit dem Heimleiter und der Erzieherin S., er telefoniert mit der ehemaligen Freundin von Raymund Beckers in Schwalmtal und mit der Mutter des Toten in Altmyhl, er geht in die Leichenhalle und besucht die Gaststätte in Dalheim, in der Raymund Beckers eingekehrt ist.
Daraus ergibt sich folgendes Bild: Raymund Beckers greift am 2. September 1995 immer wieder zur Flasche. Auf einer Baustelle in Mönchengladbach leert er drei oder vier Flaschen Bier, zu Hause trinkt er die gleiche Menge, dazu Mariacron, gegen 20.30 Uhr klingelt bei der ehemaligen Freundin von Raymund Beckers das Telefon, am Apparat ist der Vermieter Hans-Dieter E., der den Hörer an seinen Untermieter weiter reicht. Sie teilt ihrem Ex-Freund mit: „Deine Tochter Bianca will dich nie wieder sehen, wenn du die Geschenke, die du ihr gemacht hast, wieder haben willst.“ Die beiden vereinbaren einen Termin für den nächsten Tag.
Danach ruft sich Raymund Beckers ein Taxi und leiht sich bei seinem Vermieter 100 Mark, obwohl er bereits über 200 Mark verfügt. Dennoch finden die beiden Polizeibeamten S. und H. rund achteinhalb Stunden später bei dem Toten nur 50 Pfennig, kurz vor Mitternacht lässt sich Raymund Beckers mit einem Taxi zum Jugenddorf Sankt Josef in Dalheim fahren und kann die Fahrt nicht bezahlen, weil er statt der geforderten sechs Mark nur noch drei Mark bei sich hat?
Die erste Taxifahrt verläuft chaotisch. Raymund Beckers steigt ein und will nach Mönchengladbach, nach fünf Minuten überlegt er es sich anders und nennt als Ziel Dalheim. Unterwegs kommt es zu einem Stopp in Klinkum, dort geht er zu einem Kiosk und zum zweiten Mal in eine Telefonzelle, um jemanden anzurufen.
Die Taxifahrt endet vor dem Dalheimer Hof, Raymund Beckers ist betrunken und erzählt in der Gaststätte, dass er vor 30 Jahren in Dalheim im Kinderdorf gewohnt habe, nach einem Glas Bier lässt er sich erneut ein Taxi rufen, schickt den Fahrer aber wieder weg, er setzt sich zu einem Gast, spielt mit ihm Karten und spendiert eine Lokalrunde.
Die Uhr zeigt 23.15 Uhr, als sich Raymund Beckers wieder ein Taxi rufen lässt und mit ihm zum Jugenddorf Sankt Josef fährt. Der Fahrer muss ihm aus dem Auto helfen und auf einen Teil des Fahrgeldes verzichten. Es ist Mitternacht, als Raymund Beckers zum Jugenddorf torkelt. Auf dem Weg dorthin muss er hingefallen sein, anders sind die Grasspuren, die von der Erzieherin S. an seiner Kleidung entdeckt worden sind, wohl kaum zu erklären.
Obwohl der Bericht des zweiten Kriminalbeamten sehr ausführlich ist, fehlen wichtige Angaben zum Verbleib der 300 Mark, die Raymund Beckers beim Verlassen seiner Bleibe in Wegberg gegen 20.30 Uhr bei sich gehabt haben soll. Interessant zu wissen wäre, wie viel die erste Taxifahrt gekostet hat, was er am Kiosk in Klinkum kaufte (Zigaretten?) und wie hoch seine Zeche im Dalheimer Hof war. Und wen hat Raymund Beckers von unterwegs angerufen? Seine Ex-Freundin kann es nicht gewesen sein, sie berichtet nur von einem Anruf, seine Mutter auch nicht, denn sonst hätte der Kriminalbeamte das vermerkt, das Jugenddorf Sankt Josef in Dalheim ebenfalls nicht, denn sonst wäre sein Besuch nicht so überraschend gekommen.
Siehe auch
Abonnieren
Posts (Atom)